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Wirtschaft Flusskreuzfahrer fordern Ende der Schleusen-Streiks
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19:17 27.07.2013
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Berlin

Durch die andauernden Streiks an den Schifffahrtsschleusen drohen den Flusskreuzfahrern in Deutschland erhebliche Einbußen. Darauf hat die deutsche Niederlassung des internationalen Kreuzfahrtverbands Cruise Lines International Association (CLIA) in Hamburg hingewiesen. Die Branche fordere ein umgehendes Ende der Streiks in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, die zuletzt Schleusen in Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern betraf. So seien längerfristig negative Auswirkungen für das Kundenvertrauen zu befürchten. An der Mecklenburgischen Seenplatte bietet ein Unternehmen aus Malchow Flusskreuzfahrten in den Süden an - „zum Glück in der Vor- und Nachsaison“, wie eine Sprecherin am Freitag sagte.

Man respektiere das Recht der Mitarbeiter der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, sich für ihre Belange einzusetzen, hieß es vom Verband. Aber die Streiks schädigten ausschließlich Unbeteiligte. Reisen könnten nicht planmäßig stattfinden oder entfielen komplett, Ersatzprogramme seien nur eingeschränkt möglich. Neben den Flusskreuzfahrtreedereien erlitten auch die auf den Tourismus angewiesenen Gemeinden entlang der Flusskreuzfahrtrouten wirtschaftliche Verluste.

dpa