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Wirtschaft Genug Wasser für Bootstouristen
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00:00 25.07.2018
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Eberswalde/Lauenburg

Der Wassertourismus auf Seen und Flüssen in Mecklenburg-Vorpommern leidet bislang nicht unter der andauernden Trockenheit. „Wir haben eine Situation, die noch nicht dramatisch ist“, sagte der stellvertretende Leiter des Wasserstraßenamtes Eberswalde (Brandenburg), Sebastian Dosch, gestern. Seine Behörde ist für die Havelwasserstraße im Osten des Landes und die Seenkette bis zur Müritz zuständig.

Ein Motorboot fährt auf der Müritz- Elde-Wasserstraße. Quelle: Foto: Dpa

Für die westlich gelegene Müritz-Elde- und die Störwasserstraße gilt nach Angaben des zuständigen Wasserstraßenamtes Lauenburg (Schleswig-Holstein) das Gleiche. Sinkende Wasserstände seien schon erkennbar, sagte Sachgebietsleiter Frank Büchting. Auf die Sport- und Fahrgastschifffahrt gebe es noch keine Auswirkungen.

Die Berufsschifffahrt spielt nur auf der Elbe eine Rolle. Zwischen Dömitz (Mecklenburg) und Lauenburg würden Lastschiffe bei einer Fahrrinnentiefe von 75 bis 80 Zentimetern nicht fahren, sagte Büchting. An den Schleusen im Elbe-Lübeck-Kanal zwischen Lübeck und Lauenburg würden Sportbootfahrer weiterhin länger warten müssen. Boote würden nur noch gebündelt geschleust, um nicht zu viel Wasser abfließen zu lassen.

An der Havelwasserstraße ist Dosch zufolge bisher der Schleusenbetrieb wetterbedingt nicht eingeschränkt worden. Zu Wartezeiten sei es nur wegen Bauarbeiten an Wehren gekommen. Er schätze, dass es in 14 Tagen zu Problemen kommen könnte, wenn es keinen Regen gebe. Dann würde das Wasserdargebot aus der Müritz nicht mehr ausreichen. Die Wasserwege dienen Dosch zufolge auch der Landwirtschaft als Reservoir für die Bewässerung.

Birgit Sander

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