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Wirtschaft Molkerei-Fusion zahlt sich aus
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07:12 20.05.2014
In der Zentralkäserei Dargun (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) kontrolliert eine Mitarbeierin die Käseherstellung.
In der Zentralkäserei Dargun (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) kontrolliert eine Mitarbeierin die Käseherstellung. Quelle: Norbert Fellechner
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39 Cent zahlt das Deutsche Milchkontor aktuell seinen Milchlieferanten. 2012, als sich der Nordmilch-Konzern und die Humana Milchunion zu Deutschlands größter Genossenschaftsmolkerei zusammenschlossen, waren es acht Cent weniger. Für bessere Milchpreise hatten die Bauern lange gekämpft: Molkereien blockiert, Milch auf die Felder gespritzt, Butter und Quark vor Einkaufsmärkten verschenkt.

Zum Deutschen Milchkontor gehören in Mecklenburg-Vorpommern vier Molkereien: Altentreptow, Dargun und Waren (alle Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) sowie Bergen auf der Insel Rügen. Insgesamt hat das Milchkontor 28 Standorte. 9000 Landwirte aus zwölf Bundesländern liefern Milch an die Genossenschaft.

Positiv auf den Milchpreis wirkte sich auch die zweite große Fusion in der Milchbranche aus. Die Hansa-Milch-Molkerei Upahl (Nordwestmecklenburg) gehört seit 2011 zum dänisch-schwedischen Globalplayer Arla foods, dem fünftgrößten Molkereiverbund Europas.



Elke Ehlers