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Wirtschaft Produkte mit Käfig-Ei müssen markiert werden
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09:36 17.05.2014
Der Kunde soll künftig nachvollziehen können: Woher kommt das Ei?
Der Kunde soll künftig nachvollziehen können: Woher kommt das Ei? Quelle: Malte Christians/dpa
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Rostock

Die Verbraucherschutzminister der Länder haben sich am Freitag auf ihrer Konferenz in Rostock nahezu einstimmig dafür ausgesprochen, Käfig-Eier in Lebensmitteln künftig zu kennzeichnen. Nur die Vertreter Thüringens und Mecklenburg-Vorpommerns hätten sich enthalten, hieß es. Demnach soll künftig an der Zutatenliste von Produkten wie Backmischungen, Schokoriegeln oder Nudeln erkennbar sein, ob Eier von Hühnern aus Käfighaltung verwendet wurden.

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) zeigte sich bei der Konferenz offen für einen solchen Schritt. Allerdings hält er einen nationalen Alleingang bei der Kennzeichnungspflicht für sehr schwierig.

Auf im Einzelhandel angebotenen Eiern können Verbraucher bereits anhand eines Zahlenstempels erkennen, ob ein Huhn im Bio-Betrieb, im Freiland, in Bodenhaltung oder in Kleingruppen gehalten wird.

Käfighaltung ist in Deutschland seit 2010 verboten.



OZ