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Wirtschaft Was heute in MV wichtig wird
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07:00 22.11.2017
Ein Mitarbeiter montiert an einer Produktionslinien des Werkes der ZIM Flugsitz GmbH in Schwerin Economy-Flugzeugsitze.
Ein Mitarbeiter montiert an einer Produktionslinien des Werkes der ZIM Flugsitz GmbH in Schwerin Economy-Flugzeugsitze. Quelle: Jens Büttner
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Wismar/Stralsund/Stettin/Pomellen/Tribsees

Erster Industrie-Kongress von Mecklenburg-Vorpommern in Wismar

Mit dem ersten Industrie-Kongress Mecklenburg-Vorpommerns wollen die Industrie- und Handelskammern (IHK) im Nordosten den Bereich ins Licht der Öffentlichkeit rücken. Mehr als 160 Teilnehmer werden dazu heute in Wismar erwartet. Der Kongress soll den Auftakt für eine Imagekampagne mit dem Titel „In|du|strie Gemeinsam. Zukunft. Leben.“ machen. Die Voraussetzungen des Landes, als Industriestandort auch über die Region hinaus wahrgenommen zu werden, seien im europaweiten Vergleich ideal, sagte Siegbert Eisenach von der IHK zu Schwerin. Vielen sei nicht bewusst, wie viel Industrie in Mecklenburg-Vorpommern steckt. Als Beispiele nannte er die Ernährungsindustrie, Werften und die Automobilzuliefer-Industrie.

Meeresmuseum gibt Gewinner des Architekturwettbewerbs bekannt

Stralsund. Wie sieht das Meeresmuseum in Stralsund nach dem geplanten 30 Millionen Euro teuren Umbau aus? In der Hansestadt geben Oberbürgermeister Alexander Badrow (CDU) und der Direktor des Deutschen Meeresmuseums, Harald Benke, heute die Preisträger des Architekturwettbewerbs für den Umbau des im mittelalterlichen Katharinenkloster beheimateten Meeresmuseums bekannt. Zuvor wird das Preisgericht in geschlossener Sitzung die Sieger aus dem Kreis der Wettbewerbsteilnehmer auswählen. In einer europaweiten Ausschreibung hatten sich knapp 100 Architekturbüros für den Umbau des Stammhauses des Deutschen Meeresmuseums beworben.

Ministerpräsidentin Schwesig macht Dienstreise nach Polen

Stettin. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) besucht erstmals seit ihrem Amtsantritt im Sommer das Nachbarland Polen. Ziel der heute beginnenden zweitägigen Dienstreise ist Stettin (Szczecin), Hauptstadt der Woiwodschaft Westpommern, zu der Mecklenburg-Vorpommern seit vielen Jahren partnerschaftliche Beziehungen pflegt. Die Landesregierung erhofft sich durch die Entwicklung der Metropolregion Stettin positive Impulse auch für Vorpommern. Polen insgesamt gilt als einer der wichtigsten Handelspartner Mecklenburg-Vorpommerns. Im Vorjahr wurden Waren im Wert von knapp 1,1 Milliarden Euro ausgetauscht. Neben den wirtschaftlichen Beziehungen gibt es jedoch auch enge Kontakte auf den Gebieten Kultur, Bildung, Sicherheit und Wissenschaft.

Polen und Deutsche ziehen Bilanz der gemeinsamen Grenz-Polizeieinheit

Pomellen. Der polnische Grenzschutz und die deutsche Bundespolizei wollen heute in Pomellen (Kreis Vorpommern-Greifswald) eine erste Bilanz der grenzüberschreitenden Polizeiarbeit ziehen. Anlass ist die Gründung der nördlichsten deutsch-polnischen Einheit entlang der EU-Binnengrenze vor fast zwei Jahren. Die 40 Frauen und Männern aus beiden Ländern fahren gemeinsam Streife und dürfen Straftäter auch im jeweils anderen Land verfolgen. Kriminelle nutzen vor allem die Autobahn 11 Berlin - Stettin über Pomellen und die Straßen zwischen der Insel Usedom und Schwedt (Brandenburg) auf dem Weg nach Polen, ins Baltikum oder nach Russland. Zuletzt hatte es im Oktober eine mehrtägige Großkontrolle gegeben, bei der 53 Straftaten aufgedeckt und sechs Verdächtige festgenommen wurden.

A 20: Behelfsabfahrt in Richtung Stettin wird freigegeben

Tribsees. Für Autofahrer auf der Autobahn 20 in Richtung Osten verkürzt sich ab heute die Umleitung. Die neue Behelfsabfahrt von der Trasse kurz vor dem abgebrochenen Damm bei Tribsees (Landkreis Vorpommern-Rügen) wird voraussichtlich gegen 15.00 Uhr für den Verkehr in Richtung Stettin freigegeben. Für die Autofahrer verkürze sich die Umleitungsstrecke um etwa zehn auf knapp vier Kilometer. Allerdings führt die Route weiter durch Langsdorf auf die Landesstraße 19 und von dort zur Autobahnanschlussstelle Tribsees. Die Einwohner von Langsdorf klagen seit Wochen über die durch die vielen Autos ausgelösten Belastungen. Ende September war auf der Autobahn 20 auf der Fahrspur in Richtung Rostock ein riesiges Loch von etwa 10 Metern Breite, 40 Metern Länge und durchschnittlich 2,50 Meter Tiefe entstanden.