Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Wirtschaft Was heute in MV wichtig wird
Nachrichten MV aktuell Wirtschaft Was heute in MV wichtig wird
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:32 22.01.2018
Eine Person mit einer Warnweste, auf der „Ver.di“ nimmt an einem Warnstreik teil. (Symbolbild) Quelle: Sebastian Gollnow/dpa
Anzeige
Neubrandenburg/Rostock/Schwerin

Warnstreik bei Busfahrern an Seenplatte: Behinderungen möglich

In der Region Neubrandenburg an der Mecklenburgischen Seenplatte müssen Bus-Fahrgäste heute mit Behinderungen rechnen. Rund 180 Busfahrer der kreiseigenen Mecklenburg-Vorpommerschen Verkehrsgesellschaft (MVVG) sind zu einem Warnstreik aufgerufen. Sie sollen nach Angaben der Gewerkschaft Verdi ab Betriebsbeginn am frühen Morgen ihre Arbeit an mehreren Standorten zwischen Demmin, Neustrelitz und Waren zeitweise niederlegen. Verdi fordert für die rund 1600 Beschäftigten der Nahverkehrsbetriebe im Land ein Gehaltsplus von 180 Euro und eine Laufzeit des Tarifvertrags von einem Jahr. Die Arbeitgeber haben laut Gewerkschaft Lohnsteigerungen von 2,2 Prozent zum 1. Januar 2018 angeboten, mindestens jedoch 75 Euro, sowie noch einmal 2,5 Prozent mehr ab dem 1. Januar 2019. Die nächste Verhandlungsrunde ist am Mittwoch in Rostock.

Pegel stellt sich Fragen zur gesperrten Autobahn 20 bei Tribsees

Rostock. Mecklenburg-Vorpommerns Verkehrsminister Christian Pegel (SPD) wird heute Nachmittag zu einer Informationsveranstaltung der IHK Rostock zur Vollsperrung der Autobahn 20 bei Tribsees (Landkreis Vorpommern-Rügen) erwartet. Vor Wirtschaftsvertretern soll Pegel erklären, wie und vor allem wann es weitergehen wird. Wegen des Absackens der Fahrbahn ist die Autobahn, die auch als Lebensader des östlichen Landesteils gilt, seit September gesperrt. Dies führt zu erheblichen Lärmbelästigungen für die Anwohner. Unternehmer vor allem aus der Logistikbranche klagen über teils erhebliche Verzögerungen und die Tourismusbranche befürchtet im Sommer einen weiteren Rückgang der Übernachtungszahlen.

Meyer wird wieder Chef der Staatskanzlei in Schwerin

Schwerin. Der SPD-Politiker Reinhard Meyer kehrt in die Landespolitik von Mecklenburg-Vorpommern zurück. Der 58-Jährige übernimmt heute in Schwerin die Leitung der Staatskanzlei und wird damit zur rechten Hand von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD). Meyer war von 2006 bis Mitte 2012 schon einmal Chef der Schweriner Staatskanzlei, ging dann aber als Arbeits- und Wirtschaftsminister nach Schleswig-Holstein. Bei seiner Rückkehr nach fünf Jahren löst er nun den Juristen Christian Frenzel (SPD) im Amt ab, der Vorsitzender Richter am Oberlandesgericht in Rostock wird. Dessen Rückkehr in die Justiz ohne reguläre Stellenausschreibung war bei Richterbund und Opposition aber auf Kritik gestoßen.

OZ

Mehr zum Thema

Schnee und Eisglätte machen vielen Autofahrern zu schaffen. Es gab bereits zahlreiche Unfälle. So kommen sie sicher nach Hause.

17.01.2018
Auto und Verkehr Schwarz nicht gleich Schwarz - Unischwarz wirkt schwärzer

Wer einen ganz tiefen Schwarzton auf seinem neuen Auto genießen will, sollte keinen Metallic-Lack ordern. Denn dessen Reflexionen lassen das Auto gräulich schimmern. Ein Unilack ist dann in der Regel die bessere Wahl. Doch das will bei der Pflege berücksichtigt werden.

17.01.2018
Wirtschaft Aktuelle Konzernzahlen - Bahn kam 2017 häufiger zu spät

Die Züge der Deutschen Bahn waren im vergangenen Jahr unpünktlicher als im Jahr zuvor.

21.02.2018

Beim wichtigsten Branchengipfel der Welt präsentieren 41 Firmen aus dem Land ihre neuesten Produkte.

19.01.2018
Mittleres Mecklenburg Altentreptow/Dargun/Waren/Bremen/Wismar/Bergen - Beim Milchriesen DMK stürzt der Milchpreis ab

Deutschlands größter Milchkonzern, das Deutsche Milchkontor, senkt seinen Milch-Auszahlungspreis um 5 Cent - stärker als alle anderen Molkereien. Das trifft alle Bauern, die nach Altentreptow, Bergen, Waren oder Dargun Milch liefern.

18.01.2018

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) sowie der Handelsverband gehen von einer guten Lösung für die sechs Standorte im Land aus. Auch die Mitarbeiter bleiben entspannt.

17.01.2018