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MV aktuell Zäher Kampf mit der Behörden-Rufnummer 115
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00:00 10.02.2016
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Schwerin

. Wer in Schwerin und in den Kreisen Vorpommern-Rügen und Ludwigslust-Parchim eine Frage an die Verwaltung hat, muss nicht lange nach der Telefonnummer suchen oder grübeln, welches Amt zuständig ist. Dort gibt es die einheitliche Behördenrufnummer 115. Der Anrufer landet in einem Service-Center, dessen Mitarbeiter mit Informationen aus dem Computer die Fragen beantworten. Das soll Wartezeiten am Telefon verkürzen und Mitarbeiter in den Ämtern entlasten. Der Bürger muss bei Anfragen die Öffnungszeiten der Behörde nicht im Kopf haben, denn die 115 ist von Montag bis Freitag von 8 und 18 Uhr erreichbar.

Vor knapp zwei Jahren, am 31. März 2014, ging der landesweit erste telefonische Bürgerservice unter der 115 im Kreis Ludwigslust-Parchim an den Start. Inzwischen wählen rund 10 000 Menschen im Jahr die 115, wenn sie etwas vom Landkreis wollen — 65 000 nutzen weiter die herkömmliche Einwahl der Kreisverwaltung und werden von dort ins Service-Center Westmecklenburg weitergeleitet, so eine Kreis-Sprecherin.

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Die 115 gibt es in Deutschland schon seit 2009 — doch noch lange nicht flächendeckend. Auch MV ist weit davon entfernt. Am 1. Dezember 2014 wurde im Landkreis Vorpommern-Rügen das dortige 115-Service-Center eröffnet, Ende März 2015 trat Schwerin dem Verbund bei. Es wird vom Servicecenter Westmecklenburg mit bedient. Das war es bislang.

Klaus-Michael Glaser vom Städte- und Gemeindetag sagte, den Kommunen fehle noch der Impuls, sich der 115 anzuschließen. Vielen sei unklar, wo der Vorteil für sie liegt. Eine Kleinstadt könne vielleicht eine Zehntelstelle einsparen. Iris Leithold



OZ

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