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Medien & TV „7 Töchter“-Teilnehmerin Cheyenne Ochsenknecht: „Ein Cut – und alles wäre vorbei“
Nachrichten Medien & TV „7 Töchter“-Teilnehmerin Cheyenne Ochsenknecht: „Ein Cut – und alles wäre vorbei“
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13:33 08.07.2019
Promitöchter: Lilith Becker (hinten, von links), Cheyenne Ochsenknecht, Lili Paul-Roncalli und Lou Beyer; Caroline Bosbach (vorn, von links), Laura Karasek und Elena Carrière. Quelle: Foto: Marina Rosa Weigl/TV NOW
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Köln

Man könnte meinen, dass Kinder prominenter Eltern vor allem eines gemeinsam haben – ein sorgenfreies, schampusperliges Leben. Doch weit gefehlt. In der neuen Personality-Doku „7 Töchter“ (20.15 Uhr auf Vox) geben Lilith Becker, Cheyenne Ochsenknecht, Lili Paul-Roncalli, Lou Beyer, Caroline Bosbach, Laura Karasek und Elena Carrière den Zuschauern ab diesen Dienstag Einblick in ihren Alltag – und in ihre Gefühlswelt. Die Erkenntnis: Ein Leben im Rampenlicht birgt so manche Schatten.

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In drei Folgen zeigen die Promitöchter, wer sie wirklich sind

Falsche Freunde und fieselige Familienangelegenheiten – gleich in der ersten Folge packen Cheyenne Ochsenknecht und Lili Paul-Roncalli aus. Wahre Freunde zu finden, dass sei für sie immer schon schwer gewesen, erzählt Cheyenne Ochsenknecht ganz offen. „Viele sind nur auf Geld und Ruhm aus, wenn sie mit Cheyenne Zeit verbringen“, sagt in der Doku auch ihre Mutter, Natascha Ochsenknecht.

Auch Mobbing ist ein großes Thema. Cheyenne Ochsenknecht machte es krank, und Lilith Becker, die Tochter von Ben Becker, prägt es bis heute. In der Schule bekam sie einen Satz zu hören, den sie nicht vergaß: „Lilith, fang jetzt mal an, dich zu schminken, das sieht ekelhaft aus!“

Erfahrungen, die auch andere Promi-Töchter in der Runde machen mussten. In den drei Folgen zeigen sie den Zuschauern in Porträtfilmen wer sie wirklich sind, welche Personen sich hinter den großen Namen wie Bosbach, Karasek oder Roncalli verbergen. Über Monate wurden sie dafür mit der Kamera begleitet – und auch ihre Familien kamen dabei zu Wort.

Cheyenne Ochsenknecht dachte: „Jetzt einen Cut setzen und alles wäre vorbei!“

„Die erste Generation baut es auf, die zweite erhält es und die dritte ruiniert es“, sagt Bernhard Paul, Mitbegründer des Circus Roncalli und Vater von Lili. „Ich hoffe, sie erhalten es.“ Der Druck ist groß. Und auch Lili schlägt in ihrer sonst so heilen Zirkuswelt Neid entgegen. Sie habe nur auftreten dürfen, weil sie die Tochter vom Chef sei, bekommt sie von anderen Artisten durchaus schon mal zu hören. Doch schwierige Kollegen sind das eine, schwierige Familienverhältnisse das andere – besonders in der Öffentlichkeit.

Ihren Vater habe sie als Kind nur einnal im Monat sehen dürfen, erzählt Elena Carrière, Tochter von Schauspieler Mathieu Carrière. Aus dem öffentlichen Kreuzfeuer um das Sorgerecht hat Elenas Mutter damals versucht, sie rauszuhalten. Bei Cheyenne Ochsenknecht gelang das nicht. Beim Auszug aus der einstigen Familienvilla in München war die Straße voller Fotografen und Kamerateams. Das Verhältnis zu ihrem Vater scheint bis heute schwierig zu sein.

„Ich bin froh, wenn wir mal Kontakt haben, weil es auch Zeiten gibt, in denen wir gar keinen Kontakt haben“, sagt das 19-jährige Model, das in „7 Töchter“ gleich zu Beginn ein Geständnis ablegt: „Es gibt einfach Dinge, die vorgefallen sind, die sehr schlimm für mich waren“, sagt Cheyenne. „Bis ich gedacht habe: Jetzt einen Cut setzen und alles wäre vorbei! Aber ich habe immer an meine Familie gedacht und deshalb den Schritt nicht getan.“

An der Seite ihres Vaters konnte Laura Karasek Take That treffen

Ob das Promikinddasein aber nun Fluch oder Segen ist, das lässt sich so einfach dann doch nicht beantworten. Während Cheyenne Ochsenknecht sich zwar ihre Familie, aber mit einem anderen Namen wünschen würde, sagt die „7 Töchter“-Moderatorin Laura Karasek dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) ganz klar: „Ich habe von meinen Eltern profitiert.“

Natürlich sei es cool gewesen, wenn ihr Vater, der verstorbene Literaturkritiker Hellmuth Karasek, sie als Teenager zum Filmpreis oder Bambi mitgenommen habe. „Aber nur, weil ich Take That oder die Backstreet Boys treffen konnte.“

Die andere Seite kenne die 37-jährige Rechtsanwältin, die jüngst auf ZDFneo mit ihrer Talkshow „Zart am Limit“ debütierte, aber eben auch. „Man bleibt immer die Tochter von ...“, sagt Karasek dem RND. „Das ist schön und manchmal verletzend zugleich!“

Von Amina Linke/RND

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