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Medien Ulrike Folkerts von Idee einer „Tatort“-Fortsetzung erst „überrumpelt“
Nachrichten Medien Ulrike Folkerts von Idee einer „Tatort“-Fortsetzung erst „überrumpelt“
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16:24 27.03.2019
Die Schauspielerin Ulrike Folkerts bei den Dreharbeiten zur Fortsetzung einer umstrittenen "Tatort"-Folge. Quelle: Uwe Anspach/dpa
Sitters

Schauspielerin Ulrike Folkerts (57) war von der Idee einer Fortsetzung der umstrittenen „Tatort“-Folge „Der Tod im Häcksler“ (1991) nach eigenen Worten zunächst überrumpelt. „Aber ich fand sie sofort sehr interessant und auch schön“, sagte die dienstälteste „Tatort“-Kommissarin am Rande der Dreharbeiten in der Pfalz.

Gefreut habe sie sich auch über die Zusage ihres Kollegen Ben Becker (54), der bei der Folge vor fast drei Jahrzehnten ebenfalls schon dabei war. „Ich habe mir natürlich den Film von vor 28 Jahren angeschaut, da sind wir jung, schön - und sehr süß“, sagte Folkerts.

Ben Becker spielt Polizisten in Fortsetzung der umstrittenen „Tatort“-Folge

Über die Idee einer Fortsetzung habe er sich „wahnsinnig gefreut“, sagte Becker, der einen Polizisten spielt. „Es ist verrückt, wie sehr eine Kunstfigur, die man sich ausgedacht hat, nach 28 Jahren wieder eine Präsenz gewinnt. Es gibt Filme, die bleiben einem im Herzen.“

Der Arbeitstitel der Episode für den Südwestrundfunk (SWR) lautet „Die Pfalz von oben“. Die Ausstrahlung zum 30-jährigen Dienstjubiläum von Kommissarin Lena Odenthal (Folkerts) ist für Ende 2019 geplant. Der „Tatort“ von 1991 hatte wegen der Darstellung der Pfälzer als rückständige Provinzler Proteste in der Region ausgelöst. „Leute haben sich sehr auf den Schlips getreten gefühlt, weil wir Worte gesagt haben, die man besser nicht sagt“, meinte Folkerts nun.

Von RND/dpa