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Panorama An Hotelbar: Mann zahlt über 60.000 Euro für eine Flasche Bier
Nachrichten Panorama An Hotelbar: Mann zahlt über 60.000 Euro für eine Flasche Bier
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15:09 07.09.2019
Ein Mann schenkt in einer Bar eine Flasche Bier in ein Glas ein. Quelle: picture alliance / Frank May
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Manchester

Umgerechnet 6,07 Euro für eine Flasche Bier – kein Schnäppchen, aber auch keine Unsumme für ein alkoholisches Getränk an einer Hotelbar. Das dachte sich wohl auch Peter Lalor, als er das Getränk bei einem Aufenthalt in Manchester orderte. Am Ende zahlte der Australier allerdings mehr als 10.000-mal so viel – und hatte auch noch jede Menge Ärger am Hals.

Lalor machte die Geschichte auf Twitter öffentlich. Dort schrieb er zu einem Foto der verhängnisvollen Getränkebestellung: „Seht ihr dieses Bier? Es ist das teuerste Bier aller Zeiten.“ In weiteren Tweets erzählte der australische Journalist dann die Geschichte dahinter: Er habe in dem Malmaison Hotel in Manchester ein einheimisches Bier trinken wollen, nach einigem Hin und Her habe er das auch bekommen. Als es ans Bezahlen ging, habe er darauf verzichtet, die Rechnung anzusehen – „ich hatte meine Lesebrille nicht dabei“. Auch als die Bardame Probleme mit dem Kreditkarten-Lesegerät hatte, habe er sich noch keine größeren Gedanken gemacht – die Probleme schienen kurz darauf auch gelöst, er bezahlte.

„Das nächste Getränk geht definitiv aufs Haus“

„Irgendetwas hat mich dann aber doch veranlasst zu fragen, wie viel ich gerade für das Bier bezahlt hätte“, so Lalor. Die Bedienung habe nachgeguckt, angefangen zu kichern und gesagt, es habe einen Fehler gegeben und sie würde das lösen. Statt knapp über 6 Euro wurden umgerechnet 61.513 Euro abgebucht. Lalor war gar nicht zum Lachen zumute. Der herbeigerufene Manager habe das Problem dann auch weitaus ernster genommen und versprochen, die Zahlung stornieren zu lassen.

Drei Tage später dann der Schock: Seine Frau rief ihn von Zuhause an, über 60.000 Euro seien vom Konto abgebucht worden, dazu noch noch 1537 Euro an Gebühren. Letztere sind inzwischen erstattet, auf den weitaus größeren Betrag fürs Bier wartet Lalor aber immer noch – das könne zehn Tage dauern, habe ihm seine Bank mitgeteilt.

„Ich bin kein reicher Mann. Ich könnte davon zehnmal mein Auto kaufen“, sagte Lalor dem Sender CNN.

Auch das Hotel äußerte sich inzwischen in einer Stellungnahme zu dem Vorfall: Man habe sich entschuldigt und hoffe, Peter Lalor schon bald wieder begrüßen zu können. „Das nächste Getränk geht definitiv aufs Haus.“

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RND/seb

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