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Panorama Dreister Betrug: Frau will mit “60-Euro-Schein” einen Roller kaufen
Nachrichten Panorama Dreister Betrug: Frau will mit “60-Euro-Schein” einen Roller kaufen
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09:27 29.08.2019
Ein Mann nimmt einen 50-Euro-Schein unter die Lupe.
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Wegen eines Betrugs, der allerdings sehr schnell aufflog, ermittelt die Polizei gegen eine 37-jährige Frau im Landkreis Fürth (Bayern). Sie verwendete dazu selbstgemachtes Geld.

Ein 40-Jähriger aus dem Landkreis Fürth inserierte über ein Kleinanzeigenportal im Internet den Verkauf seines Rollers. Die spätere Tatverdächtige meldete sich am Dienstagnachmittag bei ihm, vereinbarte den Kaufpreis und kam anschließend vorbei, um den Roller abzuholen.

Bei dem Treffen übergab sie dem Mann einen Umschlag mit Inhalt, setzte sich blitzschnell auf den zugelassenen Roller und fuhr davon. Als der 40-Jährige ins Kuvert schaute, war er entsetzt. Es befand sich darin bedrucktes Papier, das auf den ersten Blick wie Geld aussah. Als dann auf der Rückseite eines „50-Euro-Scheines“ aber die Vorderseite eines 10-Euro-Scheines - laut Mitteilung der Polizei quasi ein 60-Euro-Schein - zu sehen war, stand sehr schnell fest, dass der Mann betrogen worden war. Der Roller schien verloren, die Polizei musste her.

Neben Falschgeld findet die Polizei auch Drogen

Die ersten Ermittlungen ergaben, dass die mutmaßliche Betrügerin wohl in Nürnberg wohnt. Bei ihr Zuhause trafen Beamte sie allerdings nicht an. Kommissar Zufall löste den Fall schließlich und führte zur Festnahme der Beschuldigten: Der Geschädigte erkannte noch am gleichen Abend sowohl die Frau als auch seinen Roller an einer Tankstelle in einem Nürnberger Stadtteil. Er verständigte unverzüglich die Polizei und hielt die Beschuldigte bis zum Eintreffen der Streife fest.

Auf Grund des dringenden Tatverdachts mehrerer Fälschungsdelikte ordnete die Staatsanwaltschaft eine Wohnungsdurchsuchung bei der 37-Jährigen an. Neben weiteren, allerdings dilettantisch hergestellten „Geldscheinen“ fand sich auch eine geringe Menge Drogen. Außerdem stellten die Beamten zwei gefälschte Führerscheine sicher.

Wegen Betruges, Urkundenfälschung und Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet. Außerdem wird geprüft, ob der Tatbestand der Geldfälschung zutrifft.

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RND/seb

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