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Panorama Eisbär-Alarm in Sibirien: Dutzende Tiere machen Insel unsicher
Nachrichten Panorama Eisbär-Alarm in Sibirien: Dutzende Tiere machen Insel unsicher
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14:07 10.02.2019
Ein Eisbär in der Arktis (Archivfoto) Quelle: Greenpeace/dpa
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Nowaja Semlja

Dutzende Eisbären machen eine Insel in Sibirien unsicher: Wegen dieser „Invasion aggressiver Eisbären“ haben die Behörden der Arktisinsel Nowaja Semlja den Notstand ausgerufen. Dutzende Tiere seien in Wohnhäuser und öffentliche Gebäude eingedrungen, hieß es am Samstag zur Begründung, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet. Regionale Behörden setzten einen Hilfsappell ab.

Eine Abordnung von Experten wollte sich auf den Weg zu der Insel mit ihren rund 3000 Einwohnern machen, auf der sich russische Luftstreitkräfte und Luftverteidigungstruppen befinden, berichtet die Agentur weiter.

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Behörden erwägen Abschuss

Eine Genehmigung zur Erschießung der Bären wurde zunächst nicht erteilt. Eisbären gehören zu den gefährdeten Tierarten und dürfen in Russland nicht erlegt werden. Die für Nowaja Semlja zuständigen Regionalbehörden in Archangelsk erklärten allerdings, sollten alle anderen Mittel fehlschlagen, könne das Erschießen der Tiere nicht mehr ausgeschlossen werden.

In einem örtlichen Bericht an die Regionalbehörden hieß es, seit dem vergangenen Dezember seien 52 Polarbären regelmäßig in Beluschja Guba, der Hauptsiedlung der Insel, aufgetaucht. Einige von ihnen hätten Menschen angegriffen. Eltern hätten Angst, ihre Kinder zum Kindergarten oder in die Schule gehen zu lassen.

Ist der Klimawandel schuld?

Der gefährliche Besuch dürfte mit dem Klimawandel zusammenhängen. Weil das Eis immer weiter schmilzt, verbringen sie mehr Zeit an Land, so nun auch offenbar auf der sibirischen Insel.

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Von pach/RND