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Panorama Erdrutsche in Norwegen: Häuser und Straßen weggespült
Nachrichten Panorama Erdrutsche in Norwegen: Häuser und Straßen weggespült
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17:13 31.07.2019
Von den Bergen herunter sammelte sich allerlei Schutt an, der auf die Dörfer im Tal traf. Quelle: Hallstein Dvergsdal/AP
Bergen

Die Erde rutschte hunderte Meter ab, an mehreren Stellen, Bäume wurden entwurzelt, Brücken weggesprengt, Häuserteile abgerissen, Gärten und Terrassen leergeräumt: Im Westen Norwegens, zwischen Bergen und Alesund, kam es am Dienstagnachmittag an mehreren Stellen zu Erdrutschen und daraus folgenden Überflutungen. Ein 50-jähriger Mann wird vermisst, sein Auto wurde unter den Erdklumpen vergraben, meldet die Tageszeitung „Dagbladet“.

Geologen untersuchen die Unglücksstellen, da weitere Erdrutsche nicht ausgeschlossen werden können. Das Risiko ist hoch, weshalb die Arbeiten nur langsam voran kommen, auch nach möglicherweise Verschütteten . Personen kann aktuell nur aus der Luft und vom Wasser aus – Steine und Erde rutschten den Hang hinunter in einen See – gesucht werden.

Zehn Menschen sind von Verwandten als vermisst gemeldet

200 Menschen sind aktuell durch gesperrte oder weggerissene Straßen im Unglücksgebiet eingesperrt, schreibt „VG“. 150 Personen mussten in dem dünn besiedelten Gebiet ihre Häuser verlassen und in einer Schule untergebracht. Wann sie zurückkönnen, ist noch unklar. Das Mobilfunknetz ist im betroffenen Gebiet weitestgehend ausgefallen, es ist unklar, wann es wieder funktioniert. Auch deshalb wird nach weiteren Autos und Personen Ausschau gehalten, die verschüttet worden sein könnten.

Rund zehn Personen wurden von Angehörigen als vermisst gemeldet, die Rettungskräfte gehen aber davon aus, dass sie nur wegen des ausgefallenen Mobilfunknetzes nicht erreichbar sind. „Von zehn Menschen wissen wir nicht, wo sie sich aufhalten, weil sie nicht auf Anrufe von Verwandten reagieren. Aber wir haben keinen Grund zu glauben, dass sie verschüttet sind“, sagte Polizistin Wenke Hope gegenüber „Dagbladet“.

94 Liter Regen pro Quadratmeter binnen vier Stunden

Staatsministerin Erna Solberg sagte, das Wetter sei eine enorme Herausforderung für die Region. „Unsere Berge sind extrem steil und in den vergangenen Jahren haben wir einige Bergrutsche gesehen, nachdem es in kurzer Zeit enorm viel geregnet hat.“ Auch Norwegen hatte in den vergangenen Wochen unter einer Hitzewelle und Trockenheit zu leiden, bis es am Dienstag im Laufe von vier Stunden 94 Liter Wasser pro Quadratmeter regnete.

Von RND/msk

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