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Panorama Fall Lügde: Mutter von Opfer soll Missbrauch für Erpressung genutzt haben
Nachrichten Panorama Fall Lügde: Mutter von Opfer soll Missbrauch für Erpressung genutzt haben
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19:22 09.07.2019
Der Angeklagte Andreas V. wird von einem Justizmitarbeiter in den Saal des Landgerichtes geführt. Quelle: Bernd Thissen/dpa-POOL/dpa
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Lügde

Die Mutter eines der Opfer im Missbrauchsfall Lügde soll den mutmaßlichen Haupttäter Andreas V. monatelang erpresst haben. Das berichtet der WDR. Demnach soll die Frau damit gedroht haben, zur Polizei zu gehen, wenn Andreas V. ihr kein Geld zahle.

Die Mutter soll demnach im Juli 2018 mitbekommen haben, dass ihre zehnjährige Tochter von Andreas V. auf dem Campingplatz sexuell missbraucht wurde. Doch anstatt sofort zur Polizei zu gehen, soll sie von dem mutmaßlichen Täter Geld verlangt haben. Der habe daraufhin 500 Euro gezahlt, bestätigte sein Verteidiger Johannes Salmen dem WDR.

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Später soll die Mutter 2000 Euro von Andreas V. verlangt haben. Da der nicht zahlen konnte, habe sie im Oktober 2018 Anzeige bei der Polizei erstattet. Dadurch flog der Missbrauchsskandal schließlich auf.

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Von RND/seb

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