Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Panorama Großeinsatz in Brandenburg: Suche nach Rebecca vorerst eingestellt
Nachrichten Panorama Großeinsatz in Brandenburg: Suche nach Rebecca vorerst eingestellt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:52 07.03.2019
Bei Einbruch der Dunkelheit wurde der Einsatz beendet. Quelle: www.imago-images.de
Berlin

Auf der Suche nach der Leiche der vermissten Rebecca (15) haben Polizisten am Donnerstag ein Waldgebiet bei Kummersdorf in Brandenburg durchsucht. Wie die „Märkische Allgemeine“ berichtet, bestätigten die Berliner und die Brandenburger Polizei, dass die Beamten dort einem konkreten Hinweis nachgingen.

Seit 11 Uhr morgens waren etwa 90 Polizisten im Einsatz, wie die Polizei auf Twitter mitteilte. Auch vier Hunde waren an der Suche beteiligt. Eine Einheit suchte zudem mit einem Hubschrauber aus der Luft. Die Beamten waren mit mehreren Mannschaftswagen und Pkw vor Ort.

Die Aktion dauerte bis 18 Uhr an, teilweise erschwerten Wind und dunkle Wolken die Suche. Am Abend gab es keine Ergebnisse, die Suche soll aber fortgesetzt werden, teilte eine Sprecherin der Polizei mit. Es sei aber noch nicht bekannt, wann und wo. Unterdessen sind bei der Polizei weitere Hinweise aus der Bevölkerung zu dem Fall eingegangen, die Zahl erhöhte sich auf rund 700.

Rebecca war in der Nacht zum 18. Februar oder am Vormittag aus dem Haus der Schwester in Berlin verschwunden. Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass sie getötet wurde. Der dunkelrote Twingo mit einem Berliner Nummernschild wurde am 18. Februar um 10.47 Uhr und am 19. Februar um 22.39 Uhr auf der Autobahn 12 zwischen Berlin und Frankfurt/Oder von einem automatischen Kennzeichenerfassungssystem registriert. „Nach bisherigem Ermittlungsstand hatte zu diesen Zeiten allein der 27-jährige Schwager Zugriff auf diesen Pkw“, teilte die Polizei mit.

Mehr zum Thema: Vermisste Rebecca wohl im Haus des Schwagers getötet – 150 neue Hinweise

Nach einem Beitrag in der Sendung „Aktenzeichen XY“ am Mittwochabend gingen Hunderte neue Hinweise bei der Mordkommission ein, wie eine Polizeisprecherin sagte. „Die werden jetzt alle abgearbeitet. Das wird eine Zeit lang dauern.“ Ob die neuen Hinweise vor allem aus Brandenburg oder aus Berlin kamen, stand noch nicht fest.

Chronologie der Ereignisse

18. Februar: Rebecca wird als vermisst gemeldet

21. Februar: Die Polizei veröffentlicht Fahndungsbilder

23. Februar:
Ermittler gehen von Verbrechen aus

26. Februar:
Rebeccas Familie bereitet ein Detail Kopfzerbrechen

28. Februar:
Der Schwager wird erstmals festgenommen

01. März:
Rebeccas Schwager wird aus U-Haft entlassen

04. März:
Erneuter Haftbefehl gegen Schwager

05. März:
Neue Beweise belasten Schwager schwer

06. März:
Polizei veröffentlicht Fotos des Schwagers

Von RND

Zwei Promi-Fotografen behaupteten, der Sänger Herbert Grönemeyer habe sie im Jahr 2014 angegriffen – wegen falscher Beschuldigung müssen sie sich später vor Gericht verantworten. Jetzt gibt es ein Urteil.

07.03.2019

Mehr als 111.000 Nutzerkonten verzeichnete die Kinderporno-Plattform „Elysium“. Nun sind vier Betreiber der Webseite zu langen Haftstrafen verurteilt worden. Gegen einen Mann wurde Sicherungsverwahrung angeordnet.

07.03.2019

Wie politisch korrekt müssen Verkleidungen sein? Eine Hamburger Kita hat eine bundesweite Debatte über den Umgang mit Stereotypen ausgelöst. Wie gehen die Karl-May-Spiele in Bad Segeberg mit der Diskussion um?

07.03.2019