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Panorama Feuerwehrleute kämpfen gegen Großbrand, Passanten bespucken ihre Autos
Nachrichten Panorama Feuerwehrleute kämpfen gegen Großbrand, Passanten bespucken ihre Autos
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19:07 14.06.2019
Feuerwehrleute bekämpfen einen Brand in einem Gebäudekomplex in Mönchengladbach. Quelle: Theo Titz/dpa
Mönchengladbach

Mit nahezu allen zur Verfügung stehenden Kräften kämpfte die Feuerwehr am Mittwoch in Mönchengladbach gegen die Flammen in einer Tischlerei, auch nach weit über 24 Stunden kokelte und qualmte es am Einsatzort noch immer. Was einige Freiwillige Feuerwehrmänner nach ihrer Ablösung entdeckten, macht angesichts des stundenlangen Einsatzes sprachlos.

„Leider mussten wir bei unserer Rückkehr ins Gerätehaus feststellen, dass mehrere Pkw unserer Kameraden bespuckt wurden“, schreibt die Freiwillige Feuerwehr Mönchengladbach (Einheit Neuwerk) bei Facebook. Im Einsatzfall zähle jede Minute und aufgrund der beengten Parksituation vor der Wache lasse es sich nicht verhindern, dass Feuerwehrmänner auf dem Bürgersteig parkten. „Für uns unverständlich und deprimierend, dass Menschen unser Eigentum bespucken, wenn wir 15 Stunden für die Bürger unserer Stadt Schwerstarbeit verrichten“, heißt es in dem Post weiter.

Viel Zuspruch für die Feuerwehr bei Facebook

Bei Facebook bekommt die Feuerwehr viel Zuspruch: „Unfassbar! Aber es gibt so viele Menschen, die absolut hinter den tapferen und engagierten Kameraden stehen! Danke für Euren Dienst!“, schreibt einer. Ein anderer Nutzer kommentiert: „Ich habe heute mitbekommen, was Kampf gegen Feuer bedeutet... Die Menschen, die sowas tun, haben Null Respekt... Ich kann nur nochmal Danke sagen an alle Rettungskräfte für Euren Einsatz!“

Der Brand war am frühen Mittwochmorgen in dem Gebäudekomplex mit einer Schreinerei und mehr als zehn weiteren Betrieben ausgebrochen. Laut einem Feuerwehrsprecher brannte es auf einer Fläche von 9000 Quadratmetern – das ist größer als ein Fußballfeld. Die Hitzeentwicklung war so stark, dass zehn Anwohner aus umliegenden Gebäuden vorübergehend ihre Wohnungen verlassen mussten: Fensterrahmen aus Kunststoff schmolzen und Scheiben zersprangen. Geparkte Autos gerieten durch die starke Hitze in Brand. An einem Haus glühte die Metallverkleidung. Die Feuerwehr war mit bis zu 140 Kräften im Einsatz.

Von RND/seb/dpa

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