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20:44 07.06.2019
Von Frank Behling
Das norwegische Tarnkappen-Schnellboot "Steil" beim Einlaufen in den Kieler Hafen. Quelle: Frank Behling
Kiel

Die spektakulärsten Einheiten kamen am Donnerstag erst spät. In der Abenddämmerung schlichen die schwedischen Tarnkappenkorvetten "Karlstad" und "Nyköping" sowie das norwegische Luftkissen-Schnellboot "Steil" in den Tirpitzhafen.

Zusammen mit den Luftkissen-Minenjägern "Hinnoy" und "Otra" aus Norwegen gehören die drei aus Kunststoff gebauten Schiffe zu den "Kriegschiffen der Zukunft" beim Nato-Manöver Baltops.

Aus dem Persischen Golf nach Kiel

Dort ist am Abend auch das US-Landungsschiff "Fort Mc Henry" eingetroffen. Das 186 Meter lange Dockschiff war mit einer Einheit der US Marines direkt aus dem Persischen Golf nach Kiel geeilt. Die Besatzung hatte zuletzt vor vier Wochen in Dubai ausgedehnten Landgang.

Seit dem 12. Dezember ist das Schiff aus Mayport (Florida) als Teil einer amphibischen Kampfgruppe im Einsatz. Das Schiff kreuzte dabei in der Straße von Hormuz vor der iranischen Küste und im Schwarzen Meer.

Am Donnerstag war der erst Tag mit ausgedehntem Landgang für viele der über 7000 Soldaten aus 18 Nationen in Kiel. Dutzende Busse sind bis zum Sonntag im Shuttleverkehr zwischen dem Tirpitzhafen und der Stadt im Einsatz.

Kieler Polizei ist auch gerüstet

Auch die Kieler Polizei hat aufgerüstet. Kräfte der Einsatzhundertschaft patroullierten an der Kiellinie und in der Innenstadt. "Es gab aber keine besonderen Vorkommnisse", sagte Polizeisprecher Oliver Pohl am Freitag.

Am Freitag traf noch der US-Zerstörer "Gravely" in Kiel ein. Damit sind von den angemeldeten 55 Schiffen jetzt 46 in Kiel. Der Einsatzgruppenversorger "Bonn" und das britische Transportschiff "Hurst Point" bekamen Liegeplätze im Ostuferhafen. Das Docklandungsschiff "Lyme Bay" liegt im Marinearsenal.

Flugbetrieb mit Merlin-Hubschrauber

Weitere Einheiten sind auf andere Häfen wie Kopenhagen, Korsör und Eckernförde ausgewichen. Für den Austausch von Personal und Material werden dabei zwischen den Standorten auch Hubschrauber eingesetzt. Vom britischen Landungs-Unterstützungsschiff "Argus" im Marinestützpunkt erfolgt dafür Flugbetrieb.

Ein Open Ship der Einheiten ist erst zur Kieler Woche geplant. An diesem Wochenende stehen noch Ausrüstungsarbeiten und Konferenzen auf dem Programm. Am Freitagmorgen begrüße US-Admiral Andrew "Woddy" Lewis alle Kommandanten und Abordnungen der Einheiten in der Turnhalle des Marinestützpunktes zur Auftaktkonferenz. Der Kommandeur der 2. US-Flotte leitet zusammen mit dem britischen Admiral Andrew Burns und dem deutschen Admiral Christian Bock das Manöver.

Mehr zum Thema Baltops lesen Sie hier.

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