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Panorama Mindestens ein Toter nach Zyklon in Mosambik
Nachrichten Panorama Mindestens ein Toter nach Zyklon in Mosambik
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16:04 26.04.2019
Ein Bild der Verwüstung: Ein Mann räumt die Schäden auf, die der Zyklon «Kenneth» über Nacht an einer Wellblechhütte hinterlassen hat. Der Sturm forderte bereits mindestens ein Todesopfer. Quelle: Louis Witter/Le Pictorium Agency
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Infolge des Zyklons „Kenneth“ ist in Mosambik mindestens ein Mensch gestorben. Eine Frau sei von einem fallenden Baum in der Stadt Pemba im Norden des Landes getötet worden, teilte die Katastrophenschutzbehörde am Freitag mit. Mindestens ein Mensch sei verletzt worden. Inzwischen sei „Kenneth“ abgeschwächt, teilte der Wetterdienst mit. In den nördlichen Provinzen Cabo Delgadoa, Nampula und Niassa werden demnach Überschwemmungen erwartet.

700.000 Menschen leben in der Schneise des Zyklons

Der Zyklon traf am Donnerstagabend in Cabo Delgado im Norden Mosambiks auf Land. Die Stromversorgung war wegen umstürzender Bäume vielerorts unterbrochen worden. Behörden und Schulen im Gefahrengebiet wurden geschlossen, Flüge von und nach Pemba in Cabo Delgado gestrichen. Nach Angaben der mosambikanischen Katastrophenschutzbehörde leben rund 700.000 Menschen in der Schneise des Zyklons. Mehr als 30.000 Familien waren nach Informationen der Tageszeitung „O Paìs“ von den Behörden vorsorglich in Sicherheit gebracht worden.

Der zweite Sturm, der Mosambik in kürzester Zeit trifft

Das staatliche Wetteramt erwartete einem Sprecher zufolge, dass sich der Zyklon am Freitag auf seinem Weg durchs Inland abschwächen werde. Windgeschwindigkeiten erreichten mehr 185 Stundenkilometer, wie die Weltwetterorganisation (WMO) mitteilte. Erst Mitte März hatte Zyklon „Idai“ Teile von Mosambik sowie Simbabwe und Malawi verwüstet. In Mosambik kamen rund 600 Menschen ums Leben, Hunderttausende waren zeitweise obdachlos.

Von RND