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Panorama Oscar-Akademie „extrem besorgt“ über Einreiseverbot
Nachrichten Panorama Oscar-Akademie „extrem besorgt“ über Einreiseverbot
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11:29 29.01.2017
Der iranische Regisseur Ashgar Farhadi 2016 auf dem Filmfestival in Cannes.
Der iranische Regisseur Ashgar Farhadi 2016 auf dem Filmfestival in Cannes. Quelle: Sebastien Nogier
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Los Angeles

Nach dem von US-Präsident Donald Trump verhängten Einreisestopp bangt die Oscar-Akademie um die Teilnahme des iranischen Filmemachers Asghar Farhadi an der Preisverleihung.

Die amerikanische Film-Akademie, die alljährlich die Oscars vergibt, äußerte sich am Samstag „extrem besorgt“ über Trumps Dekret, durch das viele Menschen aus muslimisch geprägten Ländern nicht mehr in die Vereinigten Staaten einreisen dürfen.

Es sei besorgniserregend, dass der Regisseur des Films „The Salesman“ und sein Team „wegen ihrer Religion oder ihres Herkunftslandes“ an der Einreise gehindert werden könnten, hieß es in der Mitteilung. Die Oscar-Akademie werde Filmemacher und Menschenrechte in aller Welt unterstützen.

Der iranische Regisseur erwäge aus Protest einen Boykott der Oscar-Zeremonie, hieß es am Samstag von seinem Büroleiter. Er werde seine Entscheidung in den nächsten Tagen bekanntgeben. Meldungen über ein Einreiseverbot seien jedoch nicht korrekt, da Farhadi von den neuen Anordnungen nicht betroffen sei, erklärte der Büroleiter der Nachrichtenagentur ISNA zufolge.

Farhadis Film „The Salesman“ ist dieses Jahr in der Kategorie bester ausländischer Film für den Oscar nominiert. 2012 hatte Farhadi in derselben Kategorie bereits einen Oscar für das Gesellschaftsdrama „Nader und Simin - Eine Trennung“ gewonnen.

dpa

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