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Panorama Tauchereinsatz bei Suche nach vermisster Rebecca ohne Erfolg
Nachrichten Panorama Tauchereinsatz bei Suche nach vermisster Rebecca ohne Erfolg
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17:52 20.03.2019
Polizeibeamte und Polizeitaucher sind in zwei Booten am Storkower Kanal direkt an der Mündung zum Wolziger See im Landkreis Dahme-Spreewald zu sehen. Quelle: Patrick Pleul/dpa
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Berlin

Die Berliner Polizei hat die Suche nach der vermissten 15-jährigen Rebecca im Wolziger See in Brandenburg vorerst eingestellt. Die Taucher hätten nichts gefunden, sagte eine Polizeisprecherin am Mittwoch. Beteiligt waren demnach insgesamt rund 15 Kräfte der Mordkommission und einer technischen Einsatzeinheit. Zum weiteren Verlauf der Suche nach Rebecca war den Angaben zufolge zunächst nichts bekannt.

Mit einem Boot und speziellen Hunden waren Einsatzkräfte bereits am Montag und Dienstag auf dem Gewässer 50 Kilometer südöstlich der Hauptstadt unterwegs gewesen. Diese Tiere können Geruchsstoffe wittern, die mit Verwesungsgasen von Leichen im Wasser aufsteigen. Die Polizei machte aber keine Angaben dazu, ob die Taucher am Mittwoch möglicherweise einer konkreten, von den Hunden gewitterten Spur folgten. Rebecca wird seit mehr als einem Monat vermisst.

Konkrete Spur? Polizei will sich nicht äußern

Mit einem Boot und speziellen Hunden waren Einsatzkräfte bereits am Montag und Dienstag auf dem Gewässer 50 Kilometer südöstlich der Hauptstadt unterwegs gewesen. Diese Tiere können Geruchsstoffe wittern, die mit Verwesungsgasen von Leichen im Wasser aufsteigen. Nicht äußern wollte sich die Sprecherin zu der Frage, ob der Tauchereinsatz möglicherweise auf eine konkrete, von den Hunden gewitterten Spur zurückgeht.

Rebecca verschwand vor mehr als vier Wochen, am 18. Februar. Die Mordkommission geht davon aus, dass sie getötet wurde. Der Schwager der Jugendlichen, ein 27 Jahre alter Deutscher, sitzt unter dringendem Tatverdacht in Untersuchungshaft.

Der Wolziger See ist nicht weit von der Autobahn 12 entfernt, die von Berlin nach Frankfurt (Oder) führt. Dort wurde der himbeerrote Twingo von Rebeccas Schwager am Morgen ihres Verschwindens und am Abend des darauffolgenden Tages von einem automatischen Kennzeichen-Erfassungssystem registriert. Diese Fahrten hatten den Verdacht gegen den 27-Jährigen erhärtet. Zudem soll die Polizei laut Medien Haare von Rebecca im Kofferraum des Autos gefunden haben.

Von RND/dpa

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