Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Panorama Verwechslung nach Madeira-Unglück: Söhne bangen tagelang am Bett der falschen Stiefmutter
Nachrichten Panorama Verwechslung nach Madeira-Unglück: Söhne bangen tagelang am Bett der falschen Stiefmutter
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:24 30.04.2019
Rettungskräfte bergen Verletzte nach dem schweren Busunglück auf der portugiesischen Ferieninsel Madeira. Quelle: Rui Silva/Aspress/Global Imagens/dpa
Anzeige
Köln

Bei der Rückholung der verletzten Opfer des schweren Busunglücks auf Madeira mit 29 Toten hat es offenbar eine tragische Verwechslung gegeben. Wie zwei Männer aus Neumünster der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ und dem „Holsteinischen Courier“ berichten, hätten sie fünf Tage lang am Krankenbett um ihre vermeintliche Stiefmutter gebangt, ehe sich herausstellte, dass die Stiefmutter tot war.

Erst bei einem Zahnabgleich der Todesopfer am vergangenen Freitag habe sich dem Bericht zufolge herausgestellt, dass nicht nur der 80-jährige Vater der beiden Männer, sondern auch die 67-jährige Stiefmutter in Madeira gestorben war.

Opfer war im Gesicht stark entstellt

Die schwer verletzte Frau, die in Köln im Koma lag, war demnach eine Frau aus Hannover, deren Gesicht durch die Verletzungen stark entstellt sei. Die Statur sei ähnlich der der Stiefmutter gewesen.

Das Bundeskriminalamt und das Auswärtige Amt haben die Verwechslung noch nicht bestätigt, die Medienberichte beziehen sich auf die Angaben der beiden Söhne. Sie seien von der Polizei informiert worden.

Am 17. April war ein Bus mit einer deutschen Reisegruppe auf der portugiesischen Insel Madeira verunglückt, als der Fahrer aufgrund technischer Probleme die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. 29 Menschen starben, 28 wurden zum Teil schwer verletzt.

Von RND/msk

24 Stunden lang waren zwei Mädchen (13/14) aus Mecklenburg-Vorpommern verschwunden – jetzt gab die Polizei Entwarnung.

30.04.2019

Ein junger Mann bricht in Oldenburg in die Wohnung einer Seniorin ein, dort trifft er auf die 80-jährige Bewohnerin. Dann ereignet sich ein Verbrechen, das sprachlos macht.

30.04.2019

Um die Stimmung zu heben, hat ein Gast dem Bräutigam bei dessen Junggesellenabschied heimlich Ecstasy ins Getränk gemischt. Der Bräutigam landete im Krankenhaus.

30.04.2019