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Panorama Wutanfall eines Erstklässlers löst Polizeieinsatz aus
Nachrichten Panorama Wutanfall eines Erstklässlers löst Polizeieinsatz aus
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11:05 12.09.2019
In Hamburg ist ein Erstklässler so ausgerastet, dass die Polizei ausrücken musste. (Symbolbild) Quelle: picture alliance / BSIP
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Hamburg

Kuriose Polizeieinsätze gibt es immer wieder – so junge „Täter“ erleben Polizisten aber doch selten: In Hamburg mussten Beamte wegen eines ausgerasteten Erstklässlers ausrücken. Der sechsjährige Junge hatte einen solchen Wutanfall, dass Lehrer an einer Schule schlichtweg überfordert mit ihm waren.

Wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet, soll der Junge geweint und geschrien haben – zudem habe er mit Steinen um sich geworfen. Am Ende war für Lehrer und Schulsozialpädagogen kein Herankommen mehr an den Erstklässler. Sie entschieden sich, den Notruf zu wählen.

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„Nicht ansprechbar und nicht lenkbar“

Ein Streifenwagen sei dann zur Schule angerückt, heißt es in dem Bericht. Über einen „längeren Zeitraum“ sei das Kind „weder ansprechbar noch lenkbar“ gewesen, steht im Einsatzprotokoll der Beamten.

Der Leiter der Grundschule erklärt gegenüber der Zeitung, dass es sich um einen „absoluten Einzelfall“ gehandelt habe. Normalerweise sei das Schulpersonal in der Lage, solche Fälle pädagogisch zu lösen.

Warum genau der Junge so ausrastete, ist bislang unklar. Der Schulrat geht davon aus, dass die Eskalation „einen hohen Hilfebedarf für das Kind“ gezeigt habe. Der Junge werde bis zur Klärung des Falls und auch zu seinem eigenen Wohl erst mal nicht an die Schule zurückkehren.

RND/msc

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