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Panorama Zwei Tote und Dutzende Verletzte bei mehreren Massenkarambolagen
Nachrichten Panorama Zwei Tote und Dutzende Verletzte bei mehreren Massenkarambolagen
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06:18 29.04.2019
Nur Stunden nach einem Unfall mit 50 Fahrzeugen, musste die A71 wieder gesperrt werden. Quelle: Ittig/NEWS5/dpa
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Erfurt/Suhl

Bei mehreren Unfallserien auf Autobahnen in Thüringen, Bayern und Sachsen-Anhalt sind zwei Menschen ums Leben gekommen und mehr als 35 verletzt worden. Der schwerste Unfall passierte am Sonntagabend auf der A71 in Thüringen. Bei einer Massenkarambolage starben zwei Menschen, wie die Polizei mitteilte. Sechs Fahrzeuge waren in den Unfall zwischen Sömmerda und Erfurt verwickelt. Ein Fahrzeug ging in Flammen auf. Es gebe auch vier Leichtverletzte, sagte ein Sprecher.

Erst kurz zuvor war es auf der A71 bereits zu einem Unfall mit zahlreichen beteiligten Autos gekommen. Dabei wurden 25 Menschen verletzt, vier davon mehr. Bei Glätte und Hagel fuhren zwischen Suhl und Meiningen auf der Fahrbahn in Richtung Schweinfurt laut Polizei 50 Autos ineinander. Auf der Gegenfahrbahn kam es zu weiteren Unfällen mit fünf Autos. Die A71 war zwischen Meiningen und Suhl für mehrere Stunden in beide Richtungen voll gesperrt.

Bei überfrierender Nässe gab es auch auf der A7 nahe Nesselwang in Bayern innerhalb weniger Minuten mehrere Unfälle. Wie die Polizei mitteilte, wurden dabei am Sonntagabend zwei Menschen verletzt und zehn Fahrzeuge demoliert. Der Schaden beläuft sich auf rund 100.000 Euro. Auslöser waren zwei Autos, die getrennt voneinander auf der glatten Autobahn ins Schleudern gekommen waren. Danach kam es in beiden Fahrtrichtungen zu weiteren Unfällen.

Bei einer Karambolage auf der A2 wurden nahe Bornstedt in Sachsen-Anhalt sechs Menschen verletzt. Nach Polizeiangaben stießen am frühen Sonntagabend fünf Fahrzeuge zusammen. Auslöser war hier ein Auffahrunfall im dichten Verkehr auf der A2. Die Verletzten kamen zur Behandlung in die Klinik.

Von RND/dpa