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Politik Meuthen und Gauland gestehen Fehler in AfD-Spendenaffäre ein
Nachrichten Politik Meuthen und Gauland gestehen Fehler in AfD-Spendenaffäre ein
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19:35 18.11.2018
Seite an Seite: Jörg Meuthen und Alice Weidel Quelle: Michael Kappeler/dpa
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Berlin

In der AfD-Spendenaffäre nimmt Parteichef Jörg Meuthen seine Kollegin Alice Weidel weiterhin in Schutz, gesteht aber auch einen Fehler ein: „Es sind Fehler geschehen, das ist unstrittig“, sagte er in der ZDF-Sendung „Berlin direkt“. Auslandsspenden seien in der Tat verboten, die AfD habe das fragliche Geld allerdings zurückgezahlt. „Das einzige, was man uns zum Vorwurf machen kann: Wir haben das ein paar Wochen zu spät getan“, so Meuthen. Er kündigte in der Sendung an, den Vorgang intern zu prüfen und „vollumfänglich aufzuklären“.

Ähnlich äußerte sich der Ko-Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Alexander Gauland: Die Kreisschatzmeisterin und der Landesschatzmeister hätten etwas falsch gemacht. „Das hat dann auch mit Frau Weidel persönlich nichts zu tun.“ Die AfD müsse sich unter anderem darum kümmern, ob es bei Spenden dieser Größenordnung ein internes Alarmsystem brauche.

Großspenden an Weidels AfD-Kreisverband

Hintergrund sind zwei Großspenden aus der Schweiz und den Niederlanden an den Kreisverband Weidels am Bodensee, die möglicherweise gegen das Parteiengesetz verstoßen haben. Die Staatsanwaltschaft hat deswegen Vorermittlungen eingeleitet.

Meuthen geht in dem ZDF-Interview scharf mit den Medien ins Gericht. Seine Partei habe keine schwarzen Kassen unterhalten, wie einst die CDU. Deshalb sei die Kritik überzogen.

Von pach/RND

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