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Nachrichten Politik Bund plant Rechtsanspruch auf Nachholen von Berufsabschluss
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14:54 11.06.2019
Nationale Weiterbildungsstrategie: Wer keinen Berufsabschluss hat, soll einen Rechtsanspruch erhalten, ihn nachzuholen. Quelle: Felix Kästle/dpa
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Berlin

Bund, Länder und Sozialpartner wollen die Weiterbildung in Deutschland stärker fördern und dafür unter anderem einen Rechtsanspruch auf das Nachholen eines Berufsabschlusses einführen. „Weiterbildung ist der Schlüssel zur Fachkräftesicherung, zur Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und damit für die Innovationsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes“, heißt es in der „Nationalen Weiterbildungsstrategie“, die dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt und an diesem Mittwoch in Berlin vorgestellt werden sollen. „Wir brauchen daher eine neue Weiterbildungskultur in Deutschland, die Weiterbildung als selbstverständlichen Teil des Lebens versteht.“

Beschäftigungsfähigkeit nachhaltig fördern“

Ein erster konkreter Schritt zur Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit soll laut Strategie ein grundsätzlicher Anspruch auf die Förderung einer beruflichen Nachqualifizierung für Arbeitnehmer ohne Berufsabschluss sein. Die Bundesagentur für Arbeit soll mit Beschäftigten, die arbeitslos werden, innerhalb von drei Monaten Maßnahmen entwickeln – und ihnen dabei auch die Förderung einer Weiterbildung anbieten, „um ihre Beschäftigungsfähigkeit nachhaltig zu fördern“.

Geplant ist auch eine Ausweitung der Aufstiegsfortbildungsförderung („Aufstiegs-Bafög“). Dabei geht es um eine finanzielle Unterstützung zum Erwerb eines weiteren höheren Berufsabschlusses – etwa Meister, Fachwirt oder Fachkaufmann. Die Bundesmittel dafür sollen laut Strategie um 350 Millionen Euro in dieser Legislaturperiode aufgestockt werden.

An der Weiterbildungsstrategie waren neben Bundesarbeits- und –bildungsministerium auch Länder und Sozialpartner beteiligt.

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Von Rasmus Buchsteiner/RND

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