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Politik Asylkampagne der CSU „geht nach hinten los“
Nachrichten Politik Asylkampagne der CSU „geht nach hinten los“
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15:02 26.06.2018
Meinungsforschers Manfred Güllner: „Markus Söders Strategie geht nach hinten los.“ Quelle: EPA
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Berlin

Nach Ansicht des Meinungsforschers Manfred Güllner schadet sich die CSU durch die von ihr angeschobene Asyldebatte gegenwärtig selbst. „Markus Söders Strategie geht nach hinten los“, sagte der Chef des Instituts Forsa den Zeitungen des RedaktionsNetzwerks Deutschland. „Früher hat die CSU Bayern geeint“, sagte Güllner. „Jetzt hat sie jedoch große Teile ihrer früheren Wähler, nämlich die liberale Mitte, verloren.“

Güllner verwies darauf, dass nur 38 Prozent der Bayern zufrieden seien mit der Arbeit von Ministerpräsident Söder. Von einer absoluten Mehrheit wie in früheren Zeiten sei die CSU weit entfernt. Zugleich bewege sich die AfD aber inzwischen auf Rekordniveau. Güllner führt dies auf die seit Wochen anhaltende Konzentration der CSU auf das Asylthema zurück. „Wenn die Menschen die Wahl haben, entscheiden sie sich für das Original“, sagte Güllner.

Von RND