Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Politik Deutsche Hubschrauber mit Handfeuerwaffen beschossen
Nachrichten Politik Deutsche Hubschrauber mit Handfeuerwaffen beschossen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:32 17.10.2018
Die Bundeswehr unterstützt die afghanischen Streitkräfte. Quelle: Maurizio Gambarini/dpa
Kabul

In Nordafghanistan sind deutsche Transporthubschrauber beschossen worden. Laut einer Mitteilung der Bundeswehr wurden Hubschrauber vom Typ CH-53 am Dienstagabend während eines Fluges von Kundus nach Masar-i-Scharif mit Handfeuerwaffen beschossen. Das Feuer sei daraufhin von Bordsicherungssoldaten erwidert worden. Deutsche Soldaten blieben laut der Mitteilung unverletzt. Nach „Spiegel“-Informationen seien die Hubschrauber mittlerweile an ihrem Ziel angekommen.

Aktuell sind rund 1300 deutsche Soldaten in Afghanistan im Rahmen der Nato-Ausbildungsmission „Resolute Support“ stationiert. Die Mission ist seit 2015 für die Ausbildung, Beratung und Unterstützung der afghanischen Streitkräfte zuständig.

Parlamentskandidat stirbt bei Anschlag

Bei einem Anschlag auf eine Wahlveranstaltung in Afghanistan ist zudem erneut ein Parlamentskandidat getötet worden. Abdul Dschabar Kahraman sei nach der Explosion einer Bombe in seinem Wahlkampfbüro am Mittwochmorgen in der südafghanischen Stadt Laschkar Gah seinen Verletzungen erlegen, sagte die Provinzrätin Rasia Balutsch. Bei dem Anschlag seien zudem mindestens weitere vier Personen getötet worden. Die radikalislamischen Taliban bekannten sich zu dem Anschlag.

Kahraman war zuletzt für die Provinz Helmand im Parlament und wollte sich seiner Wiederwahl stellen. In den Wochen vor den Wahlen wurden mit Kahraman mindestens zehn Kandidaten bei Anschlägen getötet. Laut den Vereinten Nationen wurden bis Ende September zudem 126 Zivilisten bei Anschlägen auf Wahlregistrierungsstellen, Wahllokale oder Wahlkampfveranstaltungen getötet und 240 weitere verletzt.

Am Samstag wird in Afghanistan mit mehr als drei Jahren Verspätung ein neues Parlament gewählt. Mehr als 2500 Kandidaten, darunter rund 400 Frauen, kämpfen um 250 Sitze in der Wolesi Dschirga (Haus des Volkes). Die Wahl war aufgrund von Verzögerungen bei der Wahlrechtsreform mehrere Male verschoben worden.

Von RND/dpa/lf

Der FDP-Politiker Alexander Graf Lambsdorff weist die Kritik des CDU-Außenexperten Röttgen an der Brexit-Verhandlungsstrategie Brüssels scharf zurück. Röttgen stärke die Brexit-Hardliner, meint Lambsdorff.

17.10.2018

Seit der Landtagswahl 2018 sind die Freien Wähler in aller Munde. Aber wofür steht die Partei eigentlich? Wir klären auf.

17.10.2018

Im Förderverein der Gedenkstätte Hohenschönhausen gärt es seit Monaten. Jetzt haben zwei ehemalige grüne Bundestagsabgeordnete ihren Hut genommen. Sie beklagen eine AfD-Nähe des Vereins.

16.10.2018