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00:00 08.10.2014
Deutsche Trucks an der Grenze zur Ukraine. Quelle: Pacewicz/dpa
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Berlin

Ein Konvoi mit deutschen Hilfsgütern ist in der Ukraine eingetroffen. Die 112 Lastwagen überquerten gestern die polnisch-ukrainische Grenze bei Jagodyn. Die Lastwagen sind unter anderem mit Heizgeräten, Generatoren, Decken, Wohncontainern und Winterkleidung beladen. Etwa 15 Kilometer hinter der Grenze kam es nach dpa-Informationen zu einem Auffahrunfall in der Lastwagen-Kolonne. Dabei erlitten zwei Fahrer leichte Prellungen. Fünf Lastwagen konnten nicht mehr weiterfahren. Neue Fahrzeuge wurden zur Unfallstelle geschickt.

Die Hilfsgüter für die Vertriebenen werden zunächst unweit von Kiew zwischengelagert. In den nächsten Tagen sollen sie dann durch lokal gekaufte Produkte ergänzt werden. Anschließend wird die Hilfe mit rund 200 ukrainischen Lastwagen nach Charkow, Slawjansk, Mariupol, Saporoschje und Dnjepropetrowsk im Osten des Landes gebracht. Die ukrainische Regierung hatte Berlin zuvor mitgeteilt, welche Baumaterialien und Hilfsgüter gebraucht werden. Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) will einen Teil der Lieferung kommende Woche in Charkow selbst übergeben. Er erklärte: „Wir wollen damit ein Zeichen der Solidarität setzen.“

Inmitten heftiger Kämpfe bei Donezk weiteten sich unterdessen auch die Gefechte wieder auf das Gebiet Lugansk aus. Bei Artilleriebeschuss kamen dort innerhalb von 24 Stunden mindestens drei Zivilisten ums Leben. In Donezk starben vier Menschen bei Gefechten. Die Separatisten warfen dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko vor, gegen Absprachen für eine Beruhigung der Lage zu verstoßen. Poroschenko zögere die Unterzeichnung des Mitte September vom Parlament verabschiedeten Gesetzes über einen Sonderstatus der Ostukraine hinaus.



OZ

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