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Politik Die Flügel - und was aus ihren Vertretern werden könnte
Nachrichten Politik Die Flügel - und was aus ihren Vertretern werden könnte
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13:41 08.01.2018
Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck gehört zum Realo-Flügel der Grünen.
Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck gehört zum Realo-Flügel der Grünen. Quelle: Markus Scholz
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Berlin

Seit vielen Jahren werden die Strömungen innerhalb der Grünen in einen linken und einen realpolitischen Flügel eingeteilt. Während die Realos schon bald nach der Gründung der Partei 1980 Kurs auf eine Regierungsbeteiligung nahmen, sind die Linken da bis heute eher skeptisch.

Öffentliche Grabenkämpfe gab es zuletzt aber nur noch selten. Chefposten werden bisher in der Regel mit Vertretern beider Flügel besetzt.

So stand bei der bisherigen Doppelspitze Simone Peter für den linken Flügel, Cem Özdemir für den realpolitischen. Beide werden beim Parteitag Ende Januar nicht mehr für den Parteivorsitz kandidieren. Özdemir gab zuletzt wegen geringer Erfolgsaussichten auch seine Ambitionen für den Co-Vorsitz in der Bundestagsfraktion auf. Der Schwabe wird aber von einigen als möglicher Nachfolger des konservativ-grünen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann in Stuttgart gehandelt.

Um den Parteivorsitz bewerben sich nach bisherigem Stand drei Kandidaten: Die niedersächsische Landtags-Fraktionschefin Anja Piel vom linken Flügel tritt beim Parteitag in Hannover gegen die beiden Realos Robert Habeck, derzeit Umweltminister in Schleswig-Holstein, und Annalena Baerbock, Bundestagsabgeordnete aus Brandenburg, an.

In der Bundestagsfraktion wird die alte auch die neue Doppelspitze sein: Katrin Göring-Eckardt von den Realos und Anton Hofreiter vom linken Flügel werden voraussichtlich Vorsitzende bleiben.

dpa

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