Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Politik Dobrindt will Islam-Debatte weiterführen
Nachrichten Politik Dobrindt will Islam-Debatte weiterführen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Jetzt kostenlos Testen Zur Anmeldung
14:16 25.03.2018
Alexander Dobrindt (CSU) will breite Debatten führen – auch über den Islam. Quelle: imago/ZUMA Press
Anzeige
Berlin

Alexander Dobrindt will auch in Zukunft weiter über den Islam und dessen Rolle in Deutschland debattieren. „Wer etwas gegen das Erstarken der politischen Ränder unternehmen will, darf sich nicht nur in der wohlig warmen Mitte aufhalten“, sagte der Chef der CSU-Landesgruppe dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

Dobrindt betonte, die CSU werde sich auch künftig in der Koalition klar positionieren, auch abweichend von der CDU. „Wenn die Menschen den Eindruck haben, es gebe einen Maulkorb, ist das Ergebnis der Protest. Für die Große Koalition bedeutet das, breite Debatten zu führen und nicht sie zu vermeiden. Das gilt auch für die Islam-Debatte.“ Zur Demokratie gehöre „der kultivierte Streit“, sagte Dobrindt.

Anzeige

Die Union müsse das gesamte politische Spektrum von der Mitte bis zur demokratischen Rechten abbilden. „Als Volkspartei muss die Union auch Positionen rechts der Mitte besetzen und dabei klar artikulieren.“ Heute sei die AfD die größte Oppositionspartei im Bundestag: „Sie darf das aber für die Zukunft auf keinen Fall bleiben.“

Für die Bürger sei klar, „der Islam gehört nicht zu Deutschland“, betonte Dobrindt. Integrationswillige Muslime seien natürlich Teil der Bundesrepublik. Aber die Werte, die Leitkultur und die Rechtsordnung Deutschlands seien klar christlich-jüdisch geprägt. „Genau deshalb kommen andere zu uns und wollen hier leben. Das geht aber nur mit uns, nicht neben oder gegen uns.“

Von RND

25.03.2018
25.03.2018