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Politik Ein rührender Abschied und ein dramatisches Wahlfinale – die Höhepunkte des Parteitags
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19:21 07.12.2018
Ein historischer Moment: Annegret Kramp-Karrenbauer löst Angela Merkel nach 18 Jahren als CDU-Vorsitzende ab. Quelle: imago/Sammy Minkoff
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Hamburg

Der Plan ist aufgegangen. Annegret Kramp-Karrenbauer ist neue CDU-Vorsitzende - sowie sie und ihre Vorgängerin Bundeskanzlerin Angela Merkel es letztlich wohl geplant hatten. Der Weg dahin war allerdings ein völlig neuer für die CDU. „AKK“, wie sie auch genannt wird, musste sich gegen zwei ernstzunehmende Herausforderer durchsetzen, Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz und Gesundheitsminister Jens Spahn.

Doch sie schaffte es. In einer knappen Stichwahl gegen Friedrich Merz gewann sie mit 55 Stimmen Vorsprung. Zuvor hatte sie ihre Partei in einer emotionalen Rede zu mehr Mut und Geschlossenheit aufgerufen. Die Partei dürfe nicht Schwarzmalern hinterherlaufen, sondern müsse mutig auch gegen den Zeitgeist Kurs halten, rief die frühere saarländische Ministerpräsidentin am Freitag in ihrer Bewerbungsrede vor dem CDU-Parteitag in Hamburg . Kramp-Karrenbauers Rede wurde immer wieder von kräftigem Beifall unterbrochen.

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Der CDU-Bundesparteitag ist ein Tag der großen Worte – aber auch der großen Bilder. „Es war mir eine Ehre“, sagte Angela Merkel in ihrer Abschiedsrede. Sie erhält minutenlangen Beifall – und muss mit den Tränen kämpfen. Auch Annegret Kramp-Karrenbauer wird emotional. Eine Zusammenstellung der berührenden Momente.

Lesen Sie hier die Ereignisse auf dem CDU-Parteitag im Ticker nach

Der Parteitag wird als historisch in die Geschichte eingehen. Denn Kramp-Karrenbauer löst Angela Merkel nach 18 Jahren als Parteivorsitzende ab. Kramp-Karrenbauer war sichtlich überwältigt von ihrem Erfolg und rang mit den Tränen. Merkel hatte mit den selben Problemen zu kämpfen. Sie wurde mit mehr als zehnminütigem stehenden Applaus verabschiedet. Viele Parteiangehörige hielten Plakate hoch. Zuvor hatte Merkel in ihrer Abschiedsrede zu Geschlossenheit aufgerufen und sich mit den Worten verabschiedet: „Es war mir eine große Freude. Es war mir eine Ehre.“

Von RND/dpa/ngo

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