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00:00 25.05.2013
Berlin

Bei den Deutschen ohne Migrationshintergrund gilt dies nur für 26 Prozent, heißt es in einer Studie im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung. Die Stiftung plädiert für noch mehr Zuwanderung Qualifizierter nach Deutschland — auch aus Nicht-EU-Staaten.

Nach der Analyse des Arbeitsmarktforschers Herbert Brücker ist das Qualifikationsniveau der Zuwanderer nach Deutschland seit dem Jahr 2000 langsam, aber stetig gestiegen. Das in der Öffentlichkeit immer noch existierende Bild, es kämen nur Geringqualifizierte aus dem Ausland nach Deutschland, stimme so nicht mehr, sagte Brückner, der Forschungsbereichsleiter am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg ist.

Brückner sprach von einer „neuen Struktur der Zuwanderung“. Der Sozialstaat werde vom Zuzug Qualifizierter nicht belastet. Vielmehr profitieren die Sozialkassen wie Renten-, Arbeitslosen- und Krankenversicherung davon. Diese „Wohlfahrtsgewinne“ würden umso größer ausfallen, je mehr qualifizierte Einwanderer nach Deutschland kämen.

Der Forscher widersprach auch der These, mehr Zuwanderung drücke automatisch das Lohnniveau in Deutschland. Ohne Einwanderung werde das Potenzial an Erwerbstätigen bis 2050 von heute 45 auf 27 Millionen Menschen sinken. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes zogen 2012 über eine Million Menschen nach Deutschland, so viele wie zuletzt 1995.

OZ

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