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Politik Grüne streiten über Flügel-Zugehörigkeit
Nachrichten Politik Grüne streiten über Flügel-Zugehörigkeit
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12:29 11.12.2017
Robert Habeck will nicht nur für einen Flügel stehen.
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Berlin

Die Bewerbungsrunde ist eröffnet: Die Grünen wählen im Januar erneut ihre Doppelspitze. Der schleswig-holsteinische Umweltminister Robert Habeck hat seine Kandidatur bereits bekanntgegeben, genauso die brandenburgische Bundestagsabgeordnete Annalena Baerbock. Beide gehören zum realpolitischen Flügel der Partei. Tradition bei den Grünen ist aber, dass immer ein Realo und ein Parteilinker gemeinsam an der Spitze stehen.

Genau dieses Tradition möchte die bisherige Grünen-Chefin Simone Peter weiterführen. „Bisher sind wir gut mit der Quotierung nach Geschlechtern und Flügeln gefahren“, sagte Peter. Auch die Jamaika-Sondierungsgruppe habe gezeigt, dass das Zusammenspiel der verschiedenen Richtungen und Erfahrungen eine Stärke sei, sagte Peter, die dem linken Flügel angehört. „Daran sollten wir anknüpfen.“ Auch Peter hat angekündigt, Ende Januar erneut für den Parteivorsitz zu kandidieren.

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Habeck kandidiert für beide Flüge

Habeck dagegen schreibt auf seinem Blog: „Ich möchte Vorsitzender für die gesamte Partei sein, ich kandidiere unabhängig von Flügeln. Es ist Zeit, das aus Misstrauen geborene Austarieren der Macht zwischen den Flügeln zu beenden.“ Auch Annalena Baerbock schreibt auf Twitter:

Die Grünen haben seit den Neunzigerjahren ein Vorsitzendenduo – mit einer Ausnahme bestehend aus einem Mann und einer Frau. Die Spitzenduos im Video-Rückblick:

Von ang/RND/dpa

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