Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Politik US-Regierung schickt 3750 Soldaten an Mexiko-Grenze
Nachrichten Politik US-Regierung schickt 3750 Soldaten an Mexiko-Grenze
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:35 04.02.2019
Mitglieder des US-Militärs bringen Stacheldraht entlang der amerikanisch-mexikanischen Grenze an. Quelle: Eric Gay/dpa
Anzeige
Washington

Die US-Regierung verlegt zusätzlich 3750 Soldaten an die Grenze zu Mexiko. Dort sollen sie unter anderem rund 240 Kilometer Stacheldraht verlegen, um Migranten von einer illegalen Einreise nach Amerika abzuhalten.

Wie das Verteidigungsministerium in Washington am Sonntag weiter mitteilte, sollen die Einheiten auch eine Anlage zur Mobilfunküberwachung installieren. Mit der Entsendung steigt die Zahl der Soldaten an der Grenze auf rund 4350.

6000 Migranten auf dem Weg in die USA

Hintergrund ist, dass sich in den vergangenen Monaten Tausende Migranten aus Mittelamerika auf den Weg Richtung USA gemacht hatten. Ende 2018 waren rund 6000 von ihnen bis nach Tijuana an die US-Grenze gelangt. Sie hoffen auf Asyl in den USA und sind vor der Gewalt und Armut in ihren Heimatländern geflohen.

Lesen Sie auch: Kommentar: Der inszenierte Notstand

US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt in Zweifel gezogen, dass die Republikaner im Kongress den Demokraten die Finanzierung für die von ihm geforderte Mauer an der Grenze zu Mexiko abringen können. Vertreter beider Parteien verhandeln derzeit über die Grenzsicherheit.

Sie haben bis zum 15. Februar Zeit, eine Lösung für ein neues Budgetgesetz zu finden. Andernfalls droht Teilen der Regierung erneut eine Haushaltssperre. Um das Geld für die Mauer zu bekommen, ist Trump im Kongress auf Stimmen der Demokraten angewiesen.

Lesen Sie auch: USA schieben Asylbewerber nach Mexiko ab – zum Warten

Von RND/dpa/lf

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hatte eine Anhebung von 42 auf 45 Prozent gefordert. Der Politische Bundesgeschäftsführer der Ökopartei, Michael Kellner, unterstützt das - Ex-Fraktionschef Jürgen Trittin ebenfalls.

04.02.2019

Nach dem vom Landtag in Brandenburg verabschiedeten Paritätsgesetz plädiert die Bundesjustizministerin für eine fraktionsübergreifende Initiative im Bundestag. Die Grünen stimmen zu, die FDP nicht.

04.02.2019

Union und SPD streiten, weil sie sich über die Höhe des geplanten Mindestlohns für Azubis nicht einig werden können. Bildungsministerin Anja Karliczek bietet 504 Euro an – die SPD fordert 660. Dem BDA ist beides zu viel.

04.02.2019