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Politik Kim reist im Zug zum Trump-Gipfel – aus Tradition oder Mangel an Alternativen?
Nachrichten Politik Kim reist im Zug zum Trump-Gipfel – aus Tradition oder Mangel an Alternativen?
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13:43 26.02.2019
Der nordkoreanische Machthaber fährt mit seinem gepanzerten Zug nach Hanoi. Quelle: TBS-JNN/dpa
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Dong Dang

Als Kim Jong Un heute in Vietnam ankam, hatte der nordkoreanische Machthaber fast 4500 Kilometer im Zug hinter sich. Statt sich für fünf Stunden in ein Flugzeug zu setzen, reiste er tagelang in einem gepanzerten Sonderzug.

Sein Ziel ist Hanoi, wo er am Mittwoch und Donnerstag mit US-Präsident Donald Trump über eine mögliche atomare Abrüstung sprechen will. Warum er so aufwändig reist, ist unklar. Gründe dafür könnten Tradition sein, Sicherheitsbedenken – oder einfach ein technischer Defekt.

Auf der Schiene aus Misstrauen

Mit seinen ungewöhnlichen Transportmitteln für Auslandsreisen folgt Kim dem Vorbild seines Großvaters Kim Il Sung und seines Vaters Kim Jong Il.

Beide reisten mit gepanzerten Zügen ins Ausland. Seinem Vater wurde große Flugangst nachgesagt, die Kim Jong Un anscheinend nicht hat – zum ersten Treffen mit Trump im vergangenen Juni reiste er mit dem Flugzeug nach Singapur.

Dafür teilt er vielleicht mit seinen Vorfahren die Gewohnheit, stets misstrauisch und übervorsichtig zu sein und deshalb lieber der Sicherheit des eigenen Panzerzuges zu vertrauen.

Oder ist einfach nur der Regierungsflieger flugunfähig?

Es könnte aber auch einen anderen Grund geben: Laut Informationen des ZDF wird schon seit einiger Zeit spekuliert, dass die nordkoreanische Regierungsmaschine vom Typ Iljuschin, auch „Air Force Un“ genannt, flugunfähig sein soll.

Denn schon zu dem Singapur-Gipfel war Kim statt mit seinem eigenen Flugzeug mit einer Boeing 747-Maschine von Air China geflogen.

Lesen Sie auch: Doppelgänger von Kim Jong Un ausgewiesen

Von RND/Elena Butz mit dpa

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