Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Politik Kinkel wünscht sich Außenministerium für die FDP
Nachrichten Politik Kinkel wünscht sich Außenministerium für die FDP
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:53 28.09.2017
Ex-Außenminister Klaus Kinkel Quelle: dpa
Anzeige
Berlin

„Wir Liberale haben das Außenministerium in schwierigen und entscheidenden Nachkriegsjahren innegehabt. Natürlich würde ich mich freuen, wenn die FDP angesichts dieser Tradition wieder das Außenamt übernimmt und den neuen Außenminister stellen würde“, sagte Kinkel den Zeitungen des RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Der FDP-Politiker erinnerte an „Walter Scheel, neben Willy Brandt einer der Väter der Entspannungspolitik, oder an Hans Dietrich Genscher, der die Wiedervereinigung maßgeblich prägte, an Guido Westerwelle und auch ein klein wenig an mich“.

Mit Blick auf ein mögliches Jamaika-Bündnis erklärte Kinkel, zunächst müsse eine Koalition zustande kommen. Die FDP stehe sicher bereit, Verantwortung in einer neuen Regierung zu übernehmen, „wenn die Bedingungen stimmen“. Er habe den Eindruck, dass die größten Probleme von der CSU kommen könnten. „Ich warne allerdings davor, Verhandlungen leichtfertig aufs Spiel zu setzen. Wer sich verweigert, wird bei eventuell notwendigen Neuwahlen vom Wähler sicher abgestraft, und das völlig zu Recht“, sagte Kinkel.

Von Jörg Köpke

Bleibt Weil oder kommt Althusmann? Die Frage, wer künftig Niedersachsen regiert, scheint zweieinhalb Wochen vor der Wahl offener denn je. Derzeit reicht es weder für eine Neuauflage von Rot-Grün noch für Schwarz-Gelb.

28.09.2017
Politik Brexit-Verhandlungen - Der Zeitplan wankt gewaltig

Die vierte Verhandlungsrunde hat zwar kleine Fortschritte, aber nicht den erhofften Durchbruch gebracht. „Wir konnten in einigen Punkten Klarheit schaffen“, sagte der EU-Chefunterhändler Michel Barnier. Das reiche jedoch nicht. Nun wird jedoch die Zeit knapp.

28.09.2017

Die Ruhe nach der Wahl hält bei den Linken nur kurz. Die Parteichefs hätten nur wenig Zustimmung bei den Wählern, mäkelt Lafontaine. Ihm schallt aus der Fraktion entgegen: „Es reicht!“

28.09.2017