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Politik Kramp-Karrenbauer auch zu Kanzlerschaft bereit
Nachrichten Politik Kramp-Karrenbauer auch zu Kanzlerschaft bereit
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18:18 16.11.2018
CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer könnte sich auch eine Kanzlerschaft vorstellen. Quelle: Axel Heimken/dpa
Berlin

CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer zeigt sich nach ihrer Kandidatur für den Parteivorsitz auch offen für eine Kanzlerschaft. „Wenn ich mir das grundsätzlich nicht vorstellen könnte, müsste ich vom Parteivorsitz die Finger lassen“, sagte sie dem Magazin „Stern“.

In einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin „Spiegel“ hatte sie ihren Konkurrenten Friedrich Merz davor gewarnt, den Spitzenposten in der Partei nur als Vehikel für den Einzug ins Kanzleramt anzusehen. Es dürfe nicht der Eindruck entstehen, dass man den Parteivorsitz nur wolle, um das wichtigste Staatsamt zu bekommen.

Kramp Karrenbauer distanziert sich von Merkel

Wenn sie zur CDU-Chefin gewählt werde, wolle sie mehr innerparteiliche Demokratie wagen als Kanzlerin Angela Merkel, sagte Kramp-Karrenbauer. „Es war viel zu oft so, dass in der CDU die normative Kraft des Faktischen regiert hat. Die Regierung hat entschieden und die Partei durfte nur noch sagen: Gut, dann machen wie es eben so.“

Kramp-Karrenbauer kritisierte die Ehe für alle und Pläne, das Werbeverbot für Abtreibungen zu lockern. Kritikern, die meinten, nach 18 Jahren Parteivorsitz von Merkel solle nicht wieder eine Frau die CDU-Führung übernehmen, entgegnete sie: „Die CDU hatte ja auch nie ein Problem damit, dass ein Mann einem Mann nachfolgt.“

Auf den Parteivorsitz als Kramp-Karrenbauer derweil gute Chancen. Laut dem aktuellen ARD-Deutschlandtrend sprechen sich 46 Prozent der CDU-Basis für die Generalsekretärin aus. Friedrich Merz kann 31 Prozent der CDU-Anhänger für sich gewinnen, Jens Spahn nur 12.

Von RND/dpa

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