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Politik Militäreinsatz in Syrien laut Putin bald beendet
Nachrichten Politik Militäreinsatz in Syrien laut Putin bald beendet
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11:05 21.11.2017
Der russische Präsident Wladimir Putin (r) und Syriens Präsident Baschar al-Assad (l) bei einem Treffen in Sotschi. Quelle: dpa
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Sotschi

Syriens Präsident Baschar al-Assad hat sich in Sotschi überraschend mit Wladimir Putin getroffen. Der russische Präsident erklärte in dem Gespräch, dass der Militäreinsatz in Syrien „jetzt tatsächlich zu einem Ende“ komme. Nun müsse man in dem Bürgerkriegsland politische Prozesse einleiten.

Bei einem Dreiergipfel am Mittwoch will Putin zudem mit dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan und dem iranischen Präsidenten Hassan Ruhani weiter über Zukunft Syriens beraten. Ruhani gratulierte am Dienstag allen, die am Kampf gegen den IS beteiligt waren. Nach Einschätzungen des Irans ist die Terrormiliz Islamischer Staats (IS) sowohl in Syrien als auch im Irak besiegt. „Die teuflische Herrschaft des IS ist beendet“, zitierten iranischen Medien den iranischen Generalmajor Ghassem Sulejmani.

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Putin sagte in Sotschi, er sei erfreut, die Bereitschaft von Assad zu sehen, mit jedem zusammenzuarbeiten, der bereit sei, Frieden aufzubauen und Lösungen zu finden. Bislang seien große Erfolge erzielt worden, sowohl auf dem Schlachtfeld als auch auf politischem Gebiet. Viele Gebiete in Syrien seien von Terroristen befreit worden, und geflohene Zivilisten könnten nun zurückkehren.

Friedensgespräche sollen kommende Woche fortgesetzt werden

Auch Assad erklärte nach Angaben des syrischen Präsidentenbüros, der Krieg gegen den Terror habe in Syrien wichtige humanitäre, militärische und politische Ergebnisse erzielt. Viele Gebiete seien wieder sicher. Er danke den russischen Soldaten und sei sehr glücklich, sie auf syrischem Boden zu wissen. Russland fliegt seit mehr als zwei Jahren Luftangriffe in dem Bürgerkriegsland und zählt neben dem Iran zum wichtigsten Verbündeten der syrischen Regierung. Die Türkei unterstützt hingegen die Opposition.

Am Wochenende eroberten die syrische Armee und ihre schiitischen Verbündeten aus dem Irak, dem Iran und dem Libanon mit russischer Luftunterstützung Al-Bukamal - die letzte große Hochburg der Terrormiliz Islamischer Staat im Osten Syriens. Kommende Woche sollen die von den UN organisierten Friedensgespräche in Genf wieder aufgenommen werden.

Von RND/dpa

21.11.2017
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