Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Politik Nach Auszählung von Hand: Wahlsieger in Florida steht fest
Nachrichten Politik Nach Auszählung von Hand: Wahlsieger in Florida steht fest
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:38 18.11.2018
Der Republikaner Rick Scott und seine Frau Ann Quelle: AP Photo/Wilfredo Lee
Tallahassee

Nach der Nachzählung von Stimmen bei der Senatswahl im US-Bundesstaat Florida liegt der Republikaner Rick Scott vorne. Der 65-Jährige führte am Sonntag mit einem Abstand von rund 10.000 Stimmen vor seinem demokratischen Konkurrenten Bill Nelson, wie aus einer Übersicht des Wahlamtes von Florida hervorging. Scott kam demnach auf 50,05 Prozent der Stimmen, Nelson auf 49,93 Prozent. Es galt als wahrscheinlich, dass der Republikaner als Sieger aus dem Rennen hervorgehen würde. Wie die Zeitung „Miami Herald“ berichtete, sollte das Ergebnis am Dienstag offiziell bestätigt werden. Nelson hätte dann zehn Tage Zeit, es anzufechten.

Am Sonntagmittag endete eine Frist, bis zu der die Bezirke Zeit hatten, Stimmen per Hand nachzuzählen. Das hat mit den Wahlgesetzen des Bundesstaates zu tun.

Lange Auszählung in Florida

Scott, der bislang Gouverneur des Bundesstaates an der Südostküste der USA ist, hatte sich bereits am Wahlabend am 6. November zum Sieger des Rennens erklärt, obwohl noch Stimmen ausgezählt wurden und der Abstand zwischen den beiden Kandidaten knapp war.

Weil der Unterschied zwischen Scott und Nelson 0,5 Prozentpunkte unterschritt, ordneten die Behörden in der vergangenen Woche zunächst eine maschinelle Neuauszählung der Stimmen an. Danach belief sich der Abstand auf weniger als 0,25 Prozentpunkte, deswegen mussten einige Stimmen per Hand nachgezählt werden.

Republikaner haben Mehrheit im Senat sicher

Die Republikaner um Präsident Donald Trump hatten bei den Kongresswahlen ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus an die Demokraten verloren, ihre Kontrolle im Senat aber verteidigen können. In der Kammer haben sie 51 der 100 Sitze auf jeden Fall sicher – und damit so viele Stimmen wie bisher. Mit Scotts Sieg wären es 52.

Von RND/dpa

Israels Regierung erlebt eine schwere Krise. Der Ministerpräsident übernimmt deshalb eine weitere Funktion – und äußert sich zu Neuwahlen.

18.11.2018

Soll Deutschland bestimmte Flüchtlinge nach Syrien abschieben? Niedersachsens Innenminister gibt sich gesprächsbereit, vermutet aber auf Seiten der CDU auch taktische Motive für die Debatte.

18.11.2018

Immer neue Informationen zu umstrittenen Großspenden aus dem Ausland bringen die AfD in Bedrängnis. Der Parteichef gibt nun einen Fehler zu, verteidigt aber Alice Weidel.

18.11.2018