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Politik Polizei löst Sitzblockaden in Verbotszone auf
Nachrichten Politik Polizei löst Sitzblockaden in Verbotszone auf
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10:03 07.07.2017
Demonstranten blockieren in Hamburg die Alsterbrücke. Quelle: dpa
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Hamburg

Die Strategie der Gipfelgegner seit Freitagmorgen heißt blockieren, wo es nur geht. Vor allem die Routen der Delegationen Richtung Messe, wo um 10 Uhr der G-20-Gipfel offiziell durch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eröffnet werden soll. An der Außenalster hatte es um 9 Uhr eine Gruppe Aktivisten geschafft, die Protokollstrecke von US-Präsident Donald Trump zu blockieren. Die Polizei versucht die Sitzblockaden zunächst aufzulösen und die Menschen von der Straße zu tragen. Kurze Zeit später, kam ein Wasserwerfer zum Einsatz, es folgten Rangeleien, Festnahmen.

Die Protokollrouten werden oft spontan festgelegt. Die Polizei ist angewiesen, die Strecken freizuhalten – auch zur Sicherheit der Demonstranten. Denn es ist nicht sicher, wie die Konvois reagieren, wenn sie auf eine Sitzblockade treffen.

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Das „Aktion Block G20“ hatte bereits im Vorfeld des Gipfels angekündigt, am Freitag die Strecken auf denen die Konvois fahren, „zu verstopfen“. In einem „Akt des zivilen Ungehorsams“ wollen die Demonstranten heute von allen Seiten in die gesperrte 38 Quadratkilometer große blaue Zone eindringen. Dabei setzen die Gipfelgegner auf friedlichen Protest und Sitzblockaden.

Die Konvois der Delegierten haben es allerdings über Umwege trotzdem zum Messezentrum geschafft.

Von nl/RND

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