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13:29 08.07.2019
Die «Alan Kurdi» hat 65 Menschen in internationalen Gewässern auf einem überladenem Schlauchboot vor Libyen entdeckt und gerettet. Quelle: Fabian Heinz/Sea-Eye/dpa
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Valletta

Nach ihrer Irrfahrt auf dem Mittelmeer sind die 65 Migranten vom deutschen Rettungsschiff „Alan Kurdi“ in Malta gelandet. Während nun die Verteilung der Geretteten auf andere europäische Länder ansteht, sticht Sea-Eye-Einsatzleiter Gorden Isler mit seiner Crew wieder in See.

Auf Twitter kündigte Isler keinen Tag nach dem Anlegen in Malta die Rückkehr ins Mittelmeer an. Er schrieb: „Es geht weiter. Wir fahren die Alan Kurdi direkt zurück ins Einsatzgebiet. Meine Crew will weiterretten.“ Sie seien einsatzbereit und würden ihre Ressourcen verantwortungsvoll einsetzen.

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Kurz zuvor hatte Isler bereits einen ersten Tweet abgesetzt – und dem Auswärtigem Amt für die Hilfe gedankt. „Alan Kurdi hat inzwischen 146 Seelen gerettet. Ich bin stolz auf meine Crew“, schreibt Isler weiter.

Die Hilfsorganisation Sea Eye verspricht bereits einen Tweet zuvor: „Keine leichten Zeiten, aber wir werden weiter retten.“

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Von RND/lf mit dpa

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