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Nachrichten Politik Scholz will Jobtickets steuerlich stärker fördern
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21:33 20.04.2019
Olaf Scholz (SPD), Bundesminister der Finanzen, nimmt an der Sitzung des Bundestags teil. Quelle: Kay Nietfeld/dpa
Berlin

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) will erreichen, dass Berufspendeler verstärkt auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Dazu soll das vom Arbeitgeber bezuschusste Job-Ticket besser als bisher steuerlich gefördert werden.

Das geht aus dem aktuellen Entwurf für ein Jahressteuergesetz hervor, der dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) vorliegt. Danach können die Zuschüsse künftig pauschal mit einem niedrigen Satz von 25 Prozent versteuert werden.

Die Neuregelung ist eine Alternative zu der seit Anfang 2019 bestehenden Möglichkeit, nach der die Zuschüsse komplett steuerfrei bleiben, dann aber auf die Entfernungspauschale angerechnet werden müssen.

Wer manchmal Auto und manchmal Zug fährt, kann profitieren

Die neue Variante ist zum Beispiel für Pendler interessant, die nicht vollständig auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen können und daher teilweise noch auf das Auto angewiesen sind.

Der Entwurf enthält weitere Entlastungen für Arbeitnehmer. So wird die steuerfreie Verpflegungspauschale bei Dienstreisen, die mehr als acht Stunden dauern, von 12 auf 14 Euro angehoben. Bei Dienstreisen über 24 Stunden steigt sie von 24 auf 28 Euro. Diese Beträge werden in der Regel auch von den Arbeitgebern als Spesen ausgezahlt. Die Neuregelung kostet den Fiskus rund 300 Millionen Euro.

Von Timot Szent-Ivanyi/RND

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