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Politik Schwesig: „Verlogenheit der AfD ist kaum zu überbieten“
Nachrichten Politik Schwesig: „Verlogenheit der AfD ist kaum zu überbieten“
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15:05 07.08.2019
Manuela Schwesig. Quelle: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dp
Berlin

Führende SPD-Politiker haben der AfD wegen Wahlkampfslogans in Anlehnung an die Zeit der DDR-Bürgerrechtsbewegung Unverfrorenheit vorgeworfen. So wirbt etwa die AfD in Brandenburg auf Plakaten unter dem Motto „Wende 2.0“ mit Slogans wie „Wir sind das Volk!“ oder „Vollende die Wende“ für sich. Viele Hoffnungen der Ostdeutschen in die „erste Wende“ hätten sich nicht erfüllt, so die AfD. Die kommissarische SPD-Vorsitzende Manuela Schwesig sagte laut einer Mitteilung am Mittwoch: „Die Verlogenheit der AfD ist kaum zu überbieten.“

Schwesig warf den aus Westdeutschland stammenden AfD-Chefs von Thüringen und Brandenburg, Björn Höcke und Andreas Kalbitz, vor, den Menschen vorzugaukeln, sie seien bei der friedlichen Revolution dabei gewesen. „Sie haben keine Ahnung, was es bedeutet hat, in der DDR für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit auf die Straße zu gehen.“

„Dürer statt Führer“, „Nazis streicheln heimlich Perserkatzen“ und „Ekelhafd“. Immer wieder drücken Menschen in Mecklenburg-Vorpommern ihren Unmut über AfD-Demos aus – auch politisch unkorrekt. Egal ob in Rostock, Greifswald, Stralsund oder Wismar – oft ist der Protest bunt und kreativ, teils aber auch provozierend. Einige auffallende Plakate aus dem Jahr 2018 zeigt die OSTSEE-ZEITUNG in dieser Galerie.

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SPD-Vize Ralf Stegner warf der AfD auf Twitter „unverfrorene Kampagnen“ vor. Der Theologe und ehemalige DDR-Bürgerrechtler Richard

Schröder (SPD) kritisierte es in der Wochenzeitung „Die Zeit“ als „peinlich daneben und anmaßend“, dass die AfD die friedliche Revolution von 1989 für sich reklamiere. Als „schlicht obszön“ kritisierte Ex-Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD) die Kampagne in der „Bild“-Zeitung.

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Von RND/dpa

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