Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Politik Skripal wurde offenbar in seinem Haus vergiftet
Nachrichten Politik Skripal wurde offenbar in seinem Haus vergiftet
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:03 29.03.2018
Polizisten bewachen das Haus des vergifteten Doppelagenten Sergej Skripal in Salisbury Quelle: AP
London

 Der russische Ex-Spion Sergej Skripal ist laut der britischen Polizei in seinem Haus vergiftet worden. Skripal und seine Tochter Juklia seien wahrscheinlich an ihrer Eingangstür mit dem Nervengift Nowitschok in Kontakt gekommen, sagte Polizeikommissar Dean Haydon am Mittwoch. Dort sei die höchste Konzentration des Giftes festgestellt worden. Die Ermittler konzentrierten ihre Arbeit deshalb jetzt auf die Wohnung und deren Umfeld.

Bislang hatten sich die Behörden nicht dazu geäußert, wo die Skripals vergiftet worden sein könnten. Untersucht wurden unter anderem ein Pub, ein Restaurant und ein Friedhof in Salisbury.

Großbritannien macht Russland für den Anschlag mit dem noch in der Sowjetunion entwickelten Gift verantwortlich. London hat ebenso wie andere westliche Staaten russische Diplomaten ausgewiesen. Russland bestreitet jede Verwicklung. Skripal und seine Tochter liegen derzeit noch im Krankenhaus. Sie befinden sich in einem kritischen Zustand.

Von RND/dpa/mkr

Der Westen reagierte mit diplomatischen Strafmaßnahmen gegen Moskau im Anschlagfall Skripal. US-Präsident Trump und Kanzlerin Merkel loben die konzertierte Aktion. Doch sollte deshalb auch die Fußball-WM in Russland von Politikern boykottiert werden?

28.03.2018

Bei seinem ersten USA-Aufenthalt als neuer Außenminister hat Heiko Maas bei den Vereinten Nationen für einen deutschen Sitz im Sicherheitsrat geworben. Auf einen Besuch in Washington verzichtete des SPD-Politiker.

28.03.2018

Hamburg hat einen neuen Bürgermeister: Peter Tschentscher sitzt nun auf dem Chefsessel im Rathaus. Die Ära Olaf Scholz ist vorbei. Doch beim Wahlergebnis gibt es erstaunte Gesichter.

28.03.2018