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Politik “Total nervig”: Umweltministerin schimpft über E-Scooter-Flut in Berlin
Nachrichten Politik “Total nervig”: Umweltministerin schimpft über E-Scooter-Flut in Berlin
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11:50 18.08.2019
Bundesumweltministerin Svenja Schulze, SPD, aufgenommen waehrend einer Pressekonferenz zur Vorstellung von drei Gutachten fuer eine sozialvertraegliche Ausgestaltung einer CO2-Bepreisung in der Bundespressekonferenz (BPK). Quelle: imago images / photothek
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Berlin

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hat die große Zahl von E-Tretrollern - Mietrollern mit Elektroantrieb - in Berlin kritisiert. "Ja, ich finde sie hier in der Stadt auch total nervig", sagte Schulze am Samstag bei einer sogenannten Bürgerpressekonferenz beim Tag der offenen Tür der Bundespressekonferenz in Berlin. "Sie sind für mich auch kein Beitrag zum Klimaschutz, sondern wirklich Spaß."

Auf die Frage einer Studentin, welche Rolle der Klimaschutz in ihrem persönlichen Alltag spiele, sagte die Ministerin, sie fahre sehr viel Rad, esse seit vielen Jahren kein Fleisch und nutze beim Einkaufen keine Plastiktüten. Sie könne sich zudem gar nicht vorstellen, mit dem Flugzeug in den Urlaub zu reisen.

Schulze: Thunbergs Engagement bewundernswert

Weiter lobte die SPD-Politikern die 16 Jahre alte schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg. In deren Engagement sieht Schulze eine große Unterstützung für die Klimapolitik der Bundesregierung. Sie wünsche Thunberg bei ihrer Segelreise über den Atlantik zum UN-Klimagipfel viel Erfolg. Thunbergs Engagement sei bewundernswert und „sehr guter Rückenwind für all das, was wir in der Regierung tun müssen“.

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Der schwarz-rote Koalitionsausschuss will sich am Sonntag bei seinem ersten Treffen nach der Sommerpause auch mit dem weiteren Fahrplan bis zur entscheidenden Sitzung des Klimakabinetts am 20. September befassen. Schulze sagte, an diesem Termin könnten die Menschen von der Regierung deren komplettes Programm zum Klimaschutz etwa in den Bereichen Verkehr, Gebäude oder Landwirtschaft mit Vorhaben und Förderprogrammen erwarten. Anschließend müsse dieses dann Schritt für Schritt im Gesetzgebungsverfahren vom Bundestag und Bundesrat umgesetzt werden.

Die Bundespressekonferenz ist der Zusammenschluss der Hauptstadt-Journalisten in Berlin.

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RND/dpa

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