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Nachrichten Politik Trump hält an Senatskandidat Moore fest
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07:20 22.11.2017
Präsident Donald Trump spricht vor dem Weißen Haus in Washington mit der Presse. Quelle: AP
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Washington

US-Präsident Donald Trump hat sich am Dienstag hinter den republikanischen Kandidaten Roy Moore gestellt und dem 70-Jährigen seine Unterstützung zugesagt. „Roy Moore streitet es ab, das ist alles, was ich sagen kann. Er streitet es ganz und gar ab und sagt, dass es nicht passiert ist“, sagte Trump vor seiner Abreise nach Florida.

Mindestens fünf Frauen warfen dem Senatskandidaten für Alabama vor, sie in der Vergangenheit sexuell belästigt zu haben. Darunter ist auch ein Opfer, das damals erst 14 Jahre alt gewesen sein soll. Der ehemalige Richter weist die Anschuldigungen vehement zurück.

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Moore kandidiert in Alabama um den Senatssitz, der durch den Wechsel von Jeff Sessions an die Spitze des Justizministeriums frei geworden ist. Die Wahl ist am 12. Dezember.

„Es gibt keinen Grund an den Aussagen der Frauen zu zweifeln“

Anders als ihr Vater stellte sich Ivanka Trump in der vergangenen Woche gegen Moore. „Für solche Menschen gibt es gibt einen ganz besonderen Ort in der Hölle“, sagte sie in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AP. Für sie gebe es keinen Grund an den Aussagen der Frauen zu zweifeln.

Auch mehrere ranghohe Republikaner sind nach den Anschuldigungen auf Distanz zu Moore gegangen und forderten ihn auf, seine Kandidatur zurückzuziehen. Moore selbst zieht allerdings auch gegen diese Republikaner zu Felde, die er als Establishment bezeichnet. Sein Lager sprach am Dienstag von einem „Drei-Fronten-Krieg“ gegen Demokraten, Republikaner und Medien.

Trump selbst hatte im September seine Unterstützung für Moore erklärt, nachdem der von ihm favorisierte Bewerber in der parteiinternen Vorwahl zu seiner großen Enttäuschung gegen den 70-Jährigen verloren hatte. In den kommenden Woche wolle der US-Präsident verkünden, ob er Moore auch aktiv im Wahlkampf um den Senat unterstützen wird.

„Frauen sind etwas sehr besonderes“, sagte Trump am Dienstag. „Es ist eine ganz besondere Zeit. Viele Dinge kommen ans Licht. Das ist gut für die Gesellschaft.“ Seit dem Skandal um Hollywood-Regisseur Harvey Weinstein melden sich in den USA seit einigen Wochen immer wieder Frauen zu Wort, die sexuelle Belästigung und Missbrauch erlebt haben. Unter dem Hashtag #metoo twitterten Betroffene weltweit von ihren Erlebnissen.

Von RND/dpa

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