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15:39 06.07.2017
Die Polizei rät: Spam-Mails sollten bleiben, wo sie sind, nämlich im Spam-Ordner. Quelle: Tilo Wallrodt
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Barth

Internet-Betrüger haben einen Mann aus dem Amt Barth (Vorpommern-Rügen) um 15000 Euro gebracht. Wie die Polizei mitteilte, wurde der 56-Jährige Opfer des sogenannten Nigerianischen Briefes, wie diese Masche des Vorschussbetruges auch genannt wird.

Demnach hatte der Mann eine Spam-E-Mail erhalten. Eine angebliche Krankenschwester aus den USA schrieb, dass sie an viel Geld gelangt sei und 2,5 Millionen Dollar über einen senegalesischen Diplomaten nach Deutschland bringen lassen wolle. Sie versprach dem Mann eine enorme Gewinnbeteiligung, sofern er die Gebühren übernimmt. Der 56-Jährige fiel darauf rein und überwies 15000 Euro per Western Union in mehreren Raten.

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Am Mittwoch erstattete er Anzeige, nachdem ihm der Betrug bewusst wurde.

Betrugsmasche seit Jahren bekannt

Diese Betrugsmasche ist laut Polizei seit Jahren bekannt. Durch Vorspiegelung falscher Tatsachen wird der Empfänger veranlasst, Gebühren oder Notarkosten im Voraus zu zahlen. Die Auszahlung des Gewinns - häufig ein lockender Millionenbetrag - bleibt allerdings aus. „Diese Spam-Mails sollten da bleiben, wo sie hin gehören - im Junk-Ordner“, so eine Polizeisprecherin.

Robert Niemeyer