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14:42 21.02.2018
Den gestern in Schwerin, Parchim, Berlin und Offenburg erfolgten Festnahmen, bei denen 67 Polizeibeamte aus mehreren Bundesländern im Einsatz waren, gingen umfangreiche Ermittlungen voraus. Quelle: Stefan Sauer/dpa Symbolbild
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Schwerin/Bobitz

Mindestens 16 500 Euro soll eine Einbrecherbande erbeutet haben, während sie in 16 Einfamilienhäuser in den Kreisen Nordwestmecklenburg und Ludwigslust-Parchim eingebrochen sind – und das allein im Zeitraum vom 15. Dezember bis 23. Januar. Durch eine groß angelegte Aktion konnten 67 Polizeibeamte aus mehreren Bundesländern am Dienstag die mutmaßlichen Täter, die sich in Schwerin, Parchim, Berlin und Offenburg aufhielten, nun festnehmen. Die aus Bulgarien stammenden Beschuldigten seien dringend tatverdächtig und sollen auch für Einbrüche in der Gemeinde Bobitz verantwortlich sein. Das bestätigt Oberstaatsanwältin und Sprecherin der Staatsanwaltschaft Schwerin, Claudia Lange, gegenüber der OZ.

Die Staatsanwaltschaft und die Polizei prüfen nun, ob die Beschuldigten für weitere Einbrüche als Täter in Betracht kommen. Denn: „Die Einbruchsserie umfasst weitere Taten“, betont die Oberstaatsanwältin.

So waren Mitte Dezember auch Wohnungseinbrüche in Zurow und Neu Degtow bei Grevesmühlen gemeldet worden (die OZ berichtete). Zudem gab es Aufbrüche in mehreren Kleingartenanlagen der Region. Ob diese Taten auch von der bulgarischen Einbrecherbande begangen wurden, ist aber nicht bestätigt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Schwerin hat das Amtsgericht Schwerin am 19. Februar Haftbefehle gegen fünf Männer im Alter von 21, 27, 31, 37 und 61 Jahren sowie zwei Frauen im Alter von 19 und 31 Jahren wegen des Verdachts des schweren Bandendiebstahls in 16 Fällen, davon in acht Fällen im Versuch, erlassen.

Den in Schwerin, Parchim, Berlin und Offenburg erfolgten Festnahmen, bei denen 67 Polizeibeamte aus mehreren Bundesländern im Einsatz waren, gingen umfangreiche Ermittlungen voraus. Im Zuge der Einbruchsserie und der damit verbundenen Beeinträchtigung des Sicherheitsgefühls der Bevölkerung hatte das Kriminalkommissariat Ludwigslust Anfang Januar eine achtköpfige Ermittlungsgruppe eingerichtet.

Das Innenministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern, das erst im März die offizielle Kriminalitätsstatistik für 2017 veröffentlichen will, spricht hingegen vom entgegengesetzen Trend. „Im Vergleich zum Vorjahr sind die Einbrüche im Bereich der Polizeiinspektion Wismar zurückgegangen“, sagt Ministeriumssprecherin Marion Schlender.

Michaela Krohn

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