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Aktuelle Beiträge Feuer im Solarpark: Strom erschwert Löscharbeiten
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00:22 21.09.2015
Da die Anlage noch unter Strom stand, konnte die Feuerwehr zunächst nicht mit den Löscharbeiten beginnen. Quelle: Detlef Lübcke
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Saatel

Beim Brand einer Trafoanlage ist in einem Solarpark im Löbnitzer Ortsteil Saatel ein Schaden von rund 50 000 Euro entstanden.

Weil die Station noch unter Strom stand, konnten die ausgerückten Freiwilligen Feuerwehren aus Barth, Löbnitz, Saatel und Kenz-Küstrow zunächst nicht mit den Löscharbeiten beginnen, wie die Polizei am Freitagabend berichtete. Die Einsatzkräfte hätten sich dadurch in Lebensgefahr begeben.

Demnach war die Trafoanlage bereits komplett abgebrannt, als ein Mitarbeiter des Solarparks den Strom schließlich abstellte.

Die Feuerwehr bewässerte in der Zwischenzeit den Rasen um das Trafoebäude herum. Sie wollte damit verhindern, dass die Flammen auf Solarmodule in der Nähe übergriffen.

Nach derzeitigen Erkenntnissen geht die Polizei von einen technischen Defekt aus. Die Trafoanlage könnte durch eine Überhitzung der Lüftungsanlage in Brand geraten sein, erklärte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Neubrandenburg. Die Ermittlungen zur Brandursache seien noch nicht abgeschlossen. Menschen wurden bei dem Feuer nicht verletzt.

Der videoüberachte Solarpark wird durch die Enerparc AG in Hamburg betrieben. Schilder am Zaun weisen auf Lebensgefahr durch Hochspannung hin und warnen vor dem Betreten des Geländes.

Detlef Lübcke



OZ