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16:07 27.05.2018
Mit vereinten Kräften ziehen die Feuerwehrmänner das Pferd aus dem Moor.
Mit vereinten Kräften ziehen die Feuerwehrmänner das Pferd aus dem Moor. Quelle: Feuerwehr Pruchten
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Pruchten

In einer dramatischen Rettungsaktion haben Einsatzkräfte der Feuerwehren Pruchten und Fuhlendorf (Landkreis Vorpommern-Rügen) am Freitagabend ein Pferd aus dem Moor gezogen. Wie die Pruchtener Wehr auf ihrer Facebook-Seite vermeldete, gelang es nach knapp drei Stunden, das Pferd aus dem Schilf zu ziehen und auf trockenen Grund zu bringen.

Alarmiert worden waren die Wehrleute um 21.11 Uhr. Eine Reiterin hatte den Angaben zufolge einen Notruf an die Rettungsleitstelle des Landkreises Vorpommern-Rügen abgesetzt. Erste Versuche, das Pferd mit ein wenig Motivation und Unterstützung aus dem feuchten Untergrund zu befreien, scheiterten. Der morastige Boden erwies sich als größtes Problem. Während der ersten Rettungsmaßnahme versank einer der Helfer neben dem Pferd bis zum Oberkörper im Schlamm.

Mit einer Abwassertauchpumpe sei daraufhin versucht worden, den Wasserspiegel zu senken, was nach kurzer Zeit auch gelungen sei, schilderten Feuerwehrmänner gestern. Zur Unterstützung herbeigeschaffte Technik, wie Bagger, Holzplatten und Netzmatten, habe nicht eingesetzt werden können, da sie sofort im Moor versunken wäre.

Am Ende habe man das Tier mit Muskelkraft aus seiner Lage befreien können. Knapp drei Stunden benötigten die 22 Männer aus Pruchten und Fuhlendorf dafür. Das Tier habe die aufwändige Aktion ohne Verletzungen überstanden. Geradezu brav habe sich das Pferd von der Tierärztin untersuchen und Medikamente verabreichen lassen.

Niemeyer Robert